• WHAT’S HOT? WHAT’S NEXT?
    In unseren News teilen wir mit Ihnen, was uns bei der Reitmaier Werbeagentur prÀgt, bewegt und begeistert.

News im Monat Mai

# #RWA News

Hirschmann Car Communication vertraut erneut auf unsere Expertise

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Wir freuen uns sehr, dass unser langjĂ€hriger Kunde Hirschmann Car Communication erneut unsere Zusammenarbeit gesucht hat. Innerhalb eines engen Zeitfensters durften wir das neue Corporate Design, die Interims-Website sowie begleitende Maßnahmen konzipieren und gestalten. Aktuell arbeiten wir an den Vorbereitungen fĂŒr das 100-jĂ€hrige JubilĂ€um von Hirschmann Car Communication.

www.hirschmann-car.com

News im Monat Januar

# #RWA News

🎉 Narri-Narro!: REITMAIER bringt Farbe in die Faschingswelt in Zusammenarbeit mit „ProPosition – Alles – Aussen – Werbung“ 🎭

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Trommelwirbel und Konfettiregen – rein in die schillernde Welt des Faschings! Wir prĂ€sentieren euch das Nonplusultra an buntem, fröhlichem Chaos – und das alles im Dienste der nĂ€rrischen Gesellschaft Möbelwagen e.V.. Das kĂŒrzlich inthronisierte Prinzenpaar der Gesellschaft Möbelwagen e.V. sind die strahlenden Stars unserer Plakatserie. Die königlichen Hoheiten rufen zum bunten Treiben auf, und wir folgen ihrem königlichen Ruf.

www.proposition-gmbh.de
www.gesellschaft-moebelwagen.de

# #RWA News

Fantasy trifft auf Kult: Hobbit lenkt Porsche 911 – Eine KI-Kreation aus den Siebzigern

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RevolutionÀre Kombination aus Fantasy und Fortbewegung. Unsere neueste Kreation zeigt einen Hobbit hinter dem Steuer eines legendÀren Porsche 911 aus den 70er Jahren. Mit der innovativen Nutzung von KI entstand dieses faszinierende Bild, das die Magie der Fantasiewelt mit dem zeitlosen Stil eines Klassikers verbindet.

News im Monat Oktober

# #Marketing

Dialog des Monats: Undigitalmarketing

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Manchmal tut es einfach gut, wenn man erlebt, wenn der Favorit gegen den Underdog das Fußballspiel verliert. Wenn die Außenseiterin auf den letzten Metern das Rennen doch noch gewinnt. Oder wenn man sieht, dass auch der digitalste DigitalmarktfĂŒhrer nur mit Wasser kocht – und das noch nicht einmal sonderlich digital.

Man nehme also den ECommerce-MarktfĂŒhrer der westlichen Welt, mixe das mit dem gĂ€ngigen “Amazon mischt jetzt auch noch den Lebensmittel-Einzelhandel auf”, addiere jede Menge Digital-Knowhow, gepaart mit exorbitantem Datenwissen und rĂŒhre das Ganze mit einer gehörigen Menge an Media-Budget glatt. Heraus kommt – das:

Der erste Eindruck: Der Briefumschlag ist vorne nackt und hinten mit einem grĂŒnen Rabatt-Störer bedruckt (nur echt mit Sternchen “ab 80 Euro”). Aber das ist man ja von Amazon gewohnt: Am Ende ist irgendwie alles teurer als gedacht. Im Umschlag: eine dreiblĂ€ttrige Klappkarte mit aufgespendeter Gutscheinkarte. Hier spricht Amazon von “Gutschein”, nicht von “Rabatt” – das verwirrt und weist stĂ€rker als nötig darauf, dass der Neukundenrabatt an eine hohe EinkaufshĂŒrde gekoppelt ist. 80 Euro erreicht man mit Bananen, Gurken und Eiern nur mĂŒhsam. Die vier Kasten Bier, die zum Erreichen der BestellhĂŒrde nötig sind, liefert Konkurrent Flaschenpost. de auch deutlich gĂŒnstiger.

Die Personalisierung: Amazon Fresh   ist der Lebensmittel- Schnelllieferdienst fĂŒr GroßstĂ€dter. Es ist nur fĂŒr Amazonistas mit Prime-Mitgliedschaft verfĂŒgbar, weswegen das Mailing wohl an großstĂ€dtische Prime-Mitglieder geht. Amazon mĂŒsste mehr ĂŒber mich wissen, aber selbst bei der individuellen Anrede hat der Datenkonzern gespart. Dialogmarketing ohne Dialog – muss man erst mal hinbekommen.

Die Gestaltung: Die Waren sind optisch schön inszeniert – aber eben im Schubladenstil eines Onlineshops. Man erhĂ€lt ein Eindruck vom “viel” des Warenlagers – aber bekommt keine Lust darauf, die Waren auch einzusetzen. Die Nutzenargumentation fehlt.

Hauptargumentation: “Tausende Produkte fĂŒr jeden Geschmack”: Schön fĂŒr Amazon. Denn: Ich persönlich habe nur einen – was nĂŒtzt mir das also? Versprochen wird Same-Day-Delivery im “1- oder 2-Stunden-Fenster” – die dazu gehörige Nutzenargumentation unterbleibt. Da sind andere Schnelllieferdienste kommunikativ deutlich weiter.

Zudem krankt die Argumentation an den Sternchen: Amazon unterscheidet bei Lieferpreis und Lieferoptionen zwischen Prime- und Nicht-Prime- Mitgliedern. Warum dieser Unterschied in einem Dialogmailing kommuniziert wird, dass ausschliesslich an Prime-Mitglieder geht und in dem ein ausschließlich Prime-Mitgliedern vorbehaltenes Produkt beworben wird – das wird wohl fĂŒr immer das Geheimnis bleiben von Amazon Legal in Seattle.

Hatte ich erwĂ€hnt, dass die im Mailing kommunizierte Landingpage natĂŒrlich nicht auf das Mailing Bezug nimmt – sondern schlicht die Fresh-Startseite im Amazon-Universum ist?

So hat das Mailing bei mir funktioniert: Wenn sich ein regionaler VorstadthĂ€ndler niemanden leisten kann, der sich mit Dialogmarketing auskennt und darum der Neffe vom Chef den Mailingtext schreiben muss – dann zieht man wissend die Augenbraue hoch. Wenn aber ein Weltkonzern sĂ€mtliche Ingridienzien besitzt, um ein Sechs- GĂ€nge-DialogmarketingmenĂŒ zu zaubern und nur angebrannte Spiegeleier mit Maggi zustande bringt, dann kann man nur den Kopf schĂŒtteln. Vielleicht jemanden holen, der sich mit Dialogmarketing auskennt (stehen im Business-Guide auf Seite 32). Wir saugen Honig aus der Erkenntnis, dass auch Amazon schlagbar ist, weil sie doch nicht alles können.

Quelle: onetoone.de

News im Monat April

# #RWA News

Ehrenamtliches Engagement fĂŒr den Förderkreis krebskranke Kinder e. V. Stuttgart

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Der Förderkreis unterstĂŒtzt seit 1982 krebskranke Kinder und deren Familien wĂ€hrend der Zeit der Behandlung und danach.

Das Team der Reitmaier Werbeagentur ĂŒberarbeitet das Corporate Design und entwickelt sĂ€mtliche Maßnahmen. Erste Projekte wie Flyer und Fahnen kann man sich schon auf der Website des Förderkreis anschauen.

News im Monat Mai

# #Marketing

Wie Print-Mailings Kunden bei Laune halten

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Langsam werden die Maßnahmen wieder gelockert, stationĂ€re HĂ€ndler dĂŒrfen unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen. Aber kommen die Kunden wieder?

Besonders der Handel muss die Zeit nach dem Shutdown vorbereiten. Darum ist es wichtig, die Kommunikation nicht abbrechen zu lassen, sondern mit Kunden in Kontakt zu bleiben.

Langsam kehrt wieder Leben ein. Vorsichtig erobern Menschen mit oder ohne Masken – teils provisorisch, teils medizinisch, teils kreativ, teils selbstgenĂ€ht – die InnenstĂ€dte zurĂŒck. Eine neue Chance fĂŒr den Handel, dem im vergangenen Monat das GeschĂ€ft vor Ort weggebrochen ist. Auch wer auf die Schnelle einen Online-Shop oder eine Bestellmöglichkeit eingerichtet hatte, musste seine Kunden erst darauf aufmerksam machen. Denn geshoppt wurde weiterhin – nur eben dort, wo Online-Shopper gewohntermaßen einkaufen: auf Amazon & Co. Eine Studie von Appinio hat das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten wĂ€hrend der ersten Wochen der Krise untersucht. Das Ergebnis: Das Gesamt-Kaufvolumen ist unverĂ€ndert geblieben. Die KĂ€ufe haben sich nur stĂ€rker von offline zu online verschoben: In der ersten Woche kauften 26 Prozent, ab der dritten Woche bereits 40 Prozent.

FĂŒr den Handel – und auch fĂŒr Marken – bedeutet das: Nicht lockerlassen, sondern die Menschen dort ansprechen, wo sie gerade sind: zuhause. Verschiedene Studien von Mediaagenturen haben bestĂ€tigt, dass auch klassische Medien wie lineares Fernsehen, Tageszeitungen oder Radio eine höhere Nutzungsrate verzeichnen. Und: Die Menschen wollen sich informieren, verbringen mehr Zeit mit Medien. Wer also nach dem Shutdown sein GeschĂ€ft wieder hochfahren möchte, sollte jetzt in die Kommunikation einsteigen, den Draht zu den Kunden halten, die Kauflaune wecken.

Im Briefkasten haben Werbetreibende wenig Konkurrenz

Besonders fĂŒr den Handel empfiehlt sich ein Medium, dass gegenĂŒber anderen klassischen WerbetrĂ€gern und Online-Werbung einige Vorteile bietet: Das Print-Mailing. Die CMC Dialogpost-Studie, die Collaborative Marketing Club (CMC) zusammen mit der Deutschen Post durchgefĂŒhrt hat, zeigt, dass dabei eine hohe Conversion Rate (durchschnittlich 4,5 Prozent) und ein enormer Abverkaufs-Uplift (im Schnitt plus 12 Prozent) möglich sind. Aber es gibt noch weitere Vorteile. In diesen Zeiten wird die Post sorgsamer gelesen. Und im Briefkasten haben Werbetreibende wenig Konkurrenz – und damit meist die volle Aufmerksamkeit der EmpfĂ€nger.

Das ist bei anderen klassischen WerbetrĂ€gern meist nicht der Fall, wo sich Werbekunden immer die Aufmerksamkeit mit anderen teilen mĂŒssen. FĂŒr den Handel kommt noch ein weiterer Effekt hinzu: Im Unterschied zu den meisten Medien lassen sich Print-Mailings wie Werbung im öffentlichen Raum lokal aussteuern. Also zum Beispiel: Ein stationĂ€rer Anbieter, der jetzt eine Online-Bestellmöglichkeit und einen Lieferdienst eingerichtet hat, kann gezielt Haushalte im Umkreis von 10 Kilometern mittels unadressierter Werbesendung darauf aufmerksam machen. Die digitale Alternative: Geo-Fencing im Kontext Mobile Marketing oder lokal ausgesteuerter Suchmaschinen-Werbung.

Mit Bestandskunden in Kontakt bleiben

Ein anderer Ansatz: Bestandskunden, fĂŒr die eine Adresse vorliegt, mit einem volladressierten Print-Mailing anschreiben. Das bietet Chancen in mehrfacher Hinsicht. Erstens kann man Kunden, die ja derzeit nur eingeschrĂ€nkt in den Laden kommen dĂŒrfen, so per Katalog oder BroschĂŒre ein neues Sortiment vorstellen. Zweitens bieten Werbesendungen die Möglichkeit, mit Warenproben die Distanz zum Produkt zu ĂŒberbrĂŒcken. Eine Herausforderung, vor der Online-Pure-Player immer stehen, die jetzt im Shutdown auch den stationĂ€ren Handel betrifft. Und drittens sollten sich Unternehmen bei ihren Kunden fĂŒr die Zeit nach der Corona-Krise auf die Agenda setzen. Mit maßgeschneiderten Print-Mailings, Gutscheinen oder beigefĂŒgten Warenproben als Goodie stĂ€rkt das die Kundenbindung.

Die CMC Dialogpost-Studie hat auch dafĂŒr wichtige Hinweise gegeben. Erstens hat die RFM-Analyse im Rahmen der Studie gezeigt, dass Print-Mailings besser abschneiden, wenn der letzte Kauf eines Kunden nicht zu lange zurĂŒck liegt. Leitend sind dabei die Kennziffern zu Zeitpunkt des letzten Kaufs (Recency), Kauf-HĂ€ufigkeit (Frequency) und Wert des Warenkorbs (Monetary Value), die fĂŒr jeden Bestandskunden vorliegen. Das bedeutet: RegelmĂ€ĂŸiger Kontakt zum Kunden erhöht deutlich die Conversion Rate. Zweitens: Print-Mailings wirken nachweislich auch nach einem halben Jahr noch, weil sie lange im Haushalt vorliegen. Ein wĂ€hrend der Krise versendeter Gutschein könnte durchaus nach Corona eingelöst werden.

Auch dafĂŒr gibt es eine digitale Alternative: Die E-Mail. Die ist zwar schneller aufgesetzt und kostengĂŒnstiger, verzeichnet allerdings eine deutlich niedrigere CVR (durchschnittlich 0,1 – 0,2 Prozent). Zudem mĂŒssen Werbetreibende beachten, dass die Datenschutz-Bestimmungen strenger sind, weil ein ausdrĂŒckliches Opt-in der Kunden fĂŒr den Empfang einer E-Mail vorliegen muss. Bei der klassischen Werbesendung reicht ein Opt-out des Kunden.

Die Zeit nach Corona vorbereiten

Ergo: Die Kommunikation mit Bestandskunden ist wichtig – besonders fĂŒr den Handel. NatĂŒrlich: Wer keinen Umsatz mehr macht, kann auch nicht fĂŒr seine Produkte werben. Aber es gilt, die Zeit nach der Corona-Krise vorzubereiten. Laut Medienberichten können sich manche Politiker und Wirtschafts-Fachleute sogar vorstellen, dass es im Sommer wieder richtig losgeht. DafĂŒr sollten sich Werbetreibende rĂŒsten – und den Draht zu ihren Kunden halten.

Wie das geht, zeigt ein Beispiel aus der Schweiz. Harmony Works, ein Anbieter fĂŒr Naturkosmetik in Rheinfelden, sah sich durch den Shutdown gezwungen, den stationĂ€ren Laden zu schließen. Aber es gibt ja noch den Online-Shop – und auf den will der Anbieter aufmerksam machen. Neben anderen Maßnahmen setzt Harmony Works dabei auf eine Infokarte: Die verschickt der Naturkosmetik-Retailer gezielt an Haushalte in der Region in Gegenden, die als einkommensstark und umweltbewusst gelten. Und er schreibt Stammkunden mit einem individualisierten Print-Mailing an. Harmony Works ist ein regionaler Anbieter, der in der Krise den Kopf nicht in den Sand steckt, sondern mit seinen Kunden in Kontakt bleibt.

Quelle: marketing-boerse.de

News im Monat Februar

# #Marketing

DSGVO-KONFORMES MARKETING

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Compliance, Datenverarbeitung, Datenschutz und Kommunikation

Die Digitalbranche ist verunsichert. Die EU-weite Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wurde bisher von den wenigsten Unternehmen vollstĂ€ndig umgesetzt. Immer neue Business-kritische Erweiterungen stehen in den Startlöchern. Unternehmen, und vor allem das Marketing an vorderster Front der Kommunikation und Kundengewinnung, mĂŒssen sich daher ĂŒber die aktuelle Entwicklung und Auslegung informieren. 

Wir befassen uns mit den zahlreichen offenen Fragen und  Herausforderungen, liefern Tipps, Interviews und Statements von Branchenexperten und geben einen Ausblick: Denn klar ist, dass es neben den rechtlichen Entwicklungen immer auch die fortschreitende Technologie ist, die den grĂ¶ĂŸten Einfluss auf den Datenschutz der Zukunft haben wird […]

Quelle: mbmedien.group.de

# #Marketing

Eine starke Marke scheut keinen Vergleich

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Marken sind die zentralen Wertschöpfer in Unternehmen. FĂŒr die Markenbildung gibt es zwar keine Erfolgsrezepte, wohl aber einige grundlegende Strategien, die es zu beachten gilt.

Die Anziehungskraft des GĂŒtesiegels „Made in Germany“ kommt dem einer weltberĂŒhmten Marke gleich. 43.000 Befragte aus 52 LĂ€ndern wĂ€hlten das Label im Vorjahr auf Platz eins – das damit sĂ€mtliche konkurrierende LĂ€nder-Herkunftszeichen abgehĂ€ngt hat. Assoziiert wurde das GĂŒtesiegel mit QualitĂ€t und Sicherheit – genau jenen Eigenschaften, die von Industrieprodukten erwartet werden.

Das Label „Made in Germany“ genĂŒgt als Dachmarke jedoch nicht fĂŒr die Differenzierung der einzelnen Unternehmen voneinander und dem Wettbewerb untereinander. Dennoch wird die Bedeutung erfolgreicher MarkenfĂŒhrung im deutschen Mittelstand bis heute unterschĂ€tzt. Dadurch berauben sich diese Unternehmen vieler Vorteile:

  • Eine etablierte Marke schafft Vertrauen bei Abnehmern, Stakeholdern und Mitarbeitern.
  • Die Marke dient der Wahrnehmung und macht unzweifelhaft klar, wofĂŒr das Unternehmen steht. So bietet sie eine wertvolle Orientierung im stĂ€ndig durch Globalisierung und Internet wachsenden Markt von immer Ă€hnlicheren Produkten.
  • Der Mehrwert eines guten Markennamens wird in barer MĂŒnze vergolten, wenn ein Unternehmen verkauft wird. Heerscharen von Analysten beschĂ€ftigen sich damit, den Wert von Marken auszurechnen.
  • KĂ€ufer von Markenprodukten sind loyal; das hilft Anbietern, in wirtschaftlichen Talsohlen die Preise zu halten.
  • Ein klangvoller Name bedient das PrestigebedĂŒrfnis. Obwohl B2B-Kaufentscheidungen komplexer sind und mehr Fakten einbeziehen als die von B2C-Kunden – getreu dem Motto „Bauch vor Kopf“ –, werden auch sie in erster Linie von unbewussten Emotionen beeinflusst. Es spielt keine Rolle, ob der Chef selbst einkauft oder ein Buying Team – denn letztlich geht es immer um Menschen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass menschliche Entscheidungen grĂ¶ĂŸtenteils von GefĂŒhlen gelenkt werden.

Marke stÀrkt Arbeitgeberimage

Ein sehr wichtiger Grund fĂŒr den Aufbau einer starken Marke ist ihre Anziehungskraft, wenn es um Personalrekrutierung geht. Denn volle AuftragsbĂŒcher, wie derzeit hĂ€ufig der Fall, haben eine Kehrseite. Die FachkrĂ€fte werden immer knapper. Das Arbeitsmarktforschungsinstitut IAB gab Ende April 2018 die historische Rekordzahl von rund 1,2 Mio. offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt bekannt. Wohl dem Unternehmer, der in dieser Situation mit einer etablierten Marke locken kann. Wie sich der gute Name oder Ruf als Employer Brand bewĂ€hrt, erfahren Hersteller, die ihre BetriebsstĂ€tten weit ab von GroßstĂ€dten fĂŒhren. Welcher gut bezahlte Ingenieur oder Meister zieht freiwillig in ein unbekanntes Nest, wenn er in einer attraktiven Stadt anheuern kann? Prestige und Vertrauen, die eine gut gefĂŒhrte Marke ausstrahlen, sind bisweilen das „letzte ZĂŒnglein an der Waage“ fĂŒr die Zusage eines begehrten Experten.

So verdeutlichen schon wenige Beispiele, dass gelungene Markenbildung ĂŒber die Funktionsmerkmale der Produkte hinaus einen (messbaren) Mehrwert fĂŒr Unternehmen schafft. Doch wie lĂ€sst sich dieser Erfolg erreichen? Patentrezepte gibt es nicht. Einige Marketingstrategien stehen aber ganz oben auf der Liste erfolgreicher Markenbildung.

Tipps zur wirksamen Markenbildung

Differenzierung: Hier lautet die Devise „Anders sein“. Am Anfang jeder Markenbildung steht die Positionierung des eigenen Unternehmens. Der erste Schritt ist eine grĂŒndliche, ehrliche Bestandsaufnahme. Fragen helfen: Wo stehe ich? Wo steht die Konkurrenz? Wo will ich hin? Welche Möglichkeiten habe ich? Habe ich eine neue Idee? Kann ich besser oder moderner sein? Finde ich eine MarktlĂŒcke? Menschen lieben Neues. Einfallsreichtum ist gefragt. Nur, wenn sich das eigene Angebot vom Wettbewerb klar unterscheidet, entsteht eine „Markenpersönlichkeit“. Die erarbeitete Sollpositionierung muss verstĂ€ndlich, relevant und attraktiv – natĂŒrlich aus Sicht des Kunden – sein.

Überzeugung: Das Angebot muss auf den ersten Blick glaubwĂŒrdig sein. WĂŒrde es mich selbst als KĂ€ufer ĂŒberzeugen? Nur wer authentisch ist, wirkt auf andere ĂŒberzeugend. Auch Schnelligkeit ist gefragt. Das ist ein echter Vorteil fĂŒr kleine Unternehmen, die sich nicht damit aufhalten mĂŒssen, etwa grĂŒnes Licht von Gremien einzuholen. In umstĂ€ndlichen Genehmigungsprozessen gehen Zeit, Geld und Power verloren.

Attraktives Corporate Design: Um einen guten ersten Eindruck zu erzeugen, gibt es keine zweite Chance. „Was im Inneren wahr ist, das gestaltet sich im Äußeren“, sagt ein chinesisches Sprichwort. Mit anderen Worten: Erfolgreiche Unternehmen prĂ€sentieren sich attraktiv und interessant. Weil auch der (Neu-)Kunde, das innere Bild, das er sich von einem Unternehmen macht, aus Ă€ußeren Merkmalen zusammensetzt. Zu einem wirksamen Corporate Design gehören: Logo, Philosophie, Firmenfarben und -schrift, eine spezielle Bildwelt. Archivfotos sind ungeeignet, weil das Corporate Design die spezifische Vision des Unternehmens visualisieren muss. Und es muss zeitlos sein. Ein Beispiel dafĂŒr ist der BMW-Slogan „Freude am Fahren“.

Mitreißende Werbung: Bei rund 5.000 Werbeimpulsen, denen ein Verbraucher tĂ€glich ausgesetzt ist, kann wirksame Werbung es sich nicht leisten, konservativ zu sein. Will eine Marke auffallen, muss ihre Kommunikation, bewegen, emotionalisieren, notfalls sogar provozieren. Dann wird sie auch durch die sozialen Medien weitertransportiert und erreicht maximale Wirkung.

PrĂ€senz und NĂ€he: FĂŒr mittelstĂ€ndische Unternehmen ist es unmöglich, den Bekannheitsgrad internationaler Konzerne zu erreichen. Hier können kleine Firmen ohne riesige Werbeetats punkten: Regionale NĂ€he, persönliche PrĂ€senz und kundenorientierte Kommunikation sind fĂŒr ihre Kunden wichtiger als globale Markenbekanntheit und schĂ€rfen das Markenprofil. Menschliche Kommunikation ist die beste Werbung und nicht mit Geld zu bezahlen.

FĂŒr die Markenbildung sollten AktivitĂ€ten eines Unternehmens an einer Frage ausgerichtet sein: Kommt (potenziellen) Kunden bei der Suche nach einem bestimmten Produkt spontan das eigene Unternehmen in den Sinn? Sobald die Antwort „ja“ lautet, ist die Umsetzung gelungen.

„Markenbildung ist eine Lebensaufgabe“

Warum sollte ein Unternehmen nicht an der Markenbildung sparen?
Weil eine Marke den Erfolg des Unternehmens steigert. Zudem ist es fĂŒr „profillose“ Unternehmen derzeit fast unmöglich, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Was raten Sie kleinen MittelstĂ€ndlern, die am Budget sparen mĂŒssen?
Markenbildung ist eine Lebensaufgabe. Viele kleine Aktionen sind wichtiger und nachhaltiger, als „Kommunikations-Raketen“. Und sich um eine gute Unternehmenskultur, um die Weiterentwicklung der Mitarbeiter kĂŒmmern.

Muss man eine Agentur beauftragen?
In der Konzeptionsphase in jedem Fall. Weil der Blick von außen wichtig ist. Ein stimmiges Erscheinungsbild kann mit „Hausmitteln“ nicht erstellt werden. Aber zu achten ist darauf, dass diese Agentur auch spezielle Referenzen hat.

Wie soll man anfangen?
Am besten mit der Arbeit nach innen: Mit einem speziellen Mitarbeiter-Workshop zum Beispiel. Oder mit einem Workshop, bei dem Kunden eingeladen werden. Denn der Kunde sieht uns klarer und objektiver als wir uns selbst. Das „Innere“ einer Marke, der Markenkern, kann nur durch die Sicht von außen definiert werden.

Quelle: industrieanzeiger.industrie.de

News im Monat Januar

# #Marketing

Virale Werbung als Königsdisziplin des Online Marketing? Hell no!

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Virale Werbung verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Warum sie aber nur geringe Erfolgschancen fĂŒr die Wiedererkennung einer Marke bietet und worauf man sich stattdessen fokussieren sollte, erfĂ€hrst du hier.

Werbung begegnet jedem einzelnen von uns zu jeder Zeit. Ob unterwegs oder in den eigenen vier WĂ€nden, an der Bushaltestelle als Out-of-Home Plakat oder als Banner bei YouTube, auf Instagram als Influencer-Story oder gar bei Spotify als Audiospur. Auf diese Weise hat der Mensch im Schnitt ĂŒber 4.000 Werbekontakte – tĂ€glich. Genau darin liegt die Herausforderung fĂŒr Marken heutzutage. Durch das Überangebot an Informationen sinkt die Aufmerksamkeitsspanne der Rezipienten extrem. So liegt sie bei Werbekontakten heute nur noch unter fĂŒnf Sekunden. Das ist weniger als die eines Goldfisches. Sind die Werbeinhalte nicht interessant genug, schalten wir das GerĂ€t aus, schauen auf einen anderen Bildschirm oder ĂŒberspringen den Spot. Diese Entwicklung drĂ€ngt Marken stĂ€rker denn je dazu, ihre Werbewirksamkeit messbar zu machen. Wie weiß ich als Marke ĂŒberhaupt noch, welche Werbeinhalte von meiner Zielgruppe gesehen werden? Und welche Wirkung hat sie dann letztendlich noch?

Reichweite allein ist kein Erfolgsgarant 

Traditionelle Medienagenturen werfen an dieser Stelle gerne mit Reichweiten und Impressionen um sich, um den Erfolg ihrer Kampagnen zu demonstrieren. Folgt man dieser Überzeugung, mĂŒssten insbesondere Virals einen immensen Verkaufsschlager fĂŒr Marken bedeuten, richtig? Schließlich begeistert virale Werbung Millionen von Menschen weltweit. Wer erinnert sich nicht noch an den viralen YouTube Erfolg „First Kiss“, in dem sich völlig fremde Menschen vermeintlich das erste Mal kĂŒssen. Doch Hand aufs Herz, wer von euch erinnert sich auch noch an die Marke hinter diesem Spot? Vermutlich die wenigsten.

Attention is the new media currency 

Anhand dieses Beispiels wird deutlich, dass virale Werbung wie wir sie bisher kennengelernt haben, nicht das Ziel unserer Marketing-BemĂŒhungen sein sollte. Virale Werbung bringt nĂ€mlich nur wenig fĂŒr die Wiedererkennung einer Marke. Zwar haben Virals eine immense Reichweite, einen Brand Uplift oder eine erhöhte Performance erzielen allerdings nur die wenigsten. Was lernen wir als Werbetreibende daraus? Dass die reine Bewertung eines Werbespots nach Reichweiten und Impressionen schon lange nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Stattdessen rĂŒckt die Aufmerksamkeit als ernstzunehmende Metrik in den Fokus von Marken in der Medienbranche. Es geht zunehmend darum, Werbung zu konzipieren, die Aufmerksamkeit erregt und den Zuschauer langfristig bindet. Eine langanhaltende Kontaktzeit zur Marke ist nĂ€mlich nicht nur ein Indikator dafĂŒr, von seiner Zielgruppe als relevant eingestuft zu werden, sondern sie senkt gleichzeitig auch die Werbekosten. Das spiegelt sich beispielsweise in einem sinkenden Tausend-Kontakt-Preis (TKP) wieder. Als Marke sollte man sich daher eher die Frage stellen, welche Art von Virals man im heutigen Marketing benötigt, um einen echten Impact bei seiner Zielgruppe zu erzielen. Die Antwort: Attention Virals. Denn Attention Virals sind im Vergleich zu den klassischen Virals planbar und – noch viel wichtiger – sie erzielen echte Wirkung bei der relevanten Zielgruppe.

Echte Wirkung statt blinder Reichweite 

Doch wie erreicht man das? Indem man schon in der Kreation von Werbespots die richtigen Fragen nach den wichtigsten Treibern fĂŒr Aufmerksamkeit stellt:

  • Wie bringt man seine Zielgruppe zum Lachen?
  • Wie kann sich die Zielgruppe mit dem Spot identifizieren?
  • Wodurch fĂŒhlt sich die Zielgruppe verbunden?
  • Was kann der Zuschauer lernen?
  • Löst der Spot genug und echte Emotionen aus?

Passt man die Werbespots zusĂ€tzlich noch an Format, Storyline, Plattform und Zielgruppe an, haben sie das Potential die notwendige Aufmerksamkeit zu generieren, um innerhalb dieses spezifischen Personenkreises viral zu gehen. Die Aufmerksamkeit steigt nachweislich, je mehr und je besser diese Treiber in der Konzeption berĂŒcksichtigt werden. Dabei ist es oftmals sinnvoll, seine Zielgruppe modular zu betrachten. ZusĂ€tzlich ist es sinnvoll, die Werbeinhalte durch verschiedene Ansprachen oder Protagonisten auf einen bestimmten Teilbereich der Zielgruppe abzustimmen, um den Fit besser abbilden zu können. Schließlich hat eine große Masse von Menschen, die potenziell relevant fĂŒr eine Marke ist, oft recht diverse Interessen und ist heterogen aufgebaut. Die Konsequenz daraus ist eine langanhaltende, qualitative Markenkontaktzeit zwischen Zielgruppe und Werbeinhalt. Der Vorteil: Der Sender beziehungsweise die Marke bleibt im Gegensatz zu herkömmlichen Virals auch tatsĂ€chlich im Kopf. So wird statt blinder Reichweite echte Wirkung erzielt. Diese Beobachtung wurde auch im Rahmen unserer anhaltenden Attention Economy Studie bestĂ€tigt. Das Agenturnetzwerk Dentsu Aegis hat in Kooperation mit diversen UniversitĂ€ten und Unternehmen wie Facebook und Google die Korrelation von Aufmerksamkeit und Werbewirksamkeit untersucht. Im Rahmen dieser Studie besuchten die Forscher hunderte von Haushalten, in denen auch aktuellste Eye-Tracking-Technologien zum Einsatz kamen. Die Studie ergab, dass bei steigender Aufmerksamkeit auch andere Brand-Metriken wie beispielsweise die Kaufwahrscheinlichkeit zunehmen.

Learnings 

Was bedeuten diese Erkenntnisse also fĂŒr die Praxis der Marketing-Branche? Agenturen mĂŒssen endlich umdenken und sich den neuen Marktanforderungen stellen. Heutzutage hĂ€lt der Konsument das Zepter in der Hand und entscheidet ĂŒber Erfolg und Misserfolg einer Kampagne. Deswegen mĂŒssen wir den Konsumenten mit an den Tisch holen und von Anfang an in den Prozess der Kreation einbinden. Denn nur wenn man seiner Zielgruppe aktiv zuhört und dessen Interessen in der Konzeption berĂŒcksichtigt, kann man Werbung entwickeln, die so gut ist, dass sie selbst in einer so reizĂŒberfluteten Welt wie wir sie heute vorfinden, freiwillig und gerne konsumiert wird. Und nur wenn das eintritt, erzielt man auch messbare Ergebnisse.

Quelle: onlinemarketing.de

# #Marketing

Marketing-Trenddossier | B2B Marketing 2020 – Visionen, Strategien, Trends

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Von KĂŒnstlicher Intelligenz ĂŒber Content Marketing bis Augmented Reality – die Marketing-Trends fĂŒr das Jahr 2020 ĂŒberschlagen sich schon jetzt. Welche Trends dabei wirklich relevant fĂŒr B2B-Marketer sind, hat Marconomy in seinem Trenddossier 2020 fĂŒr Sie zusammengefasst.

So unterschiedlich die Produkte im Unternehmen oft sind, so differenziert sind auch die jeweiligen Zielgruppen. Eine kundenspezifische Kommunikation ist deshalb ein wichtiger Erfolgsfaktor im Marketing. Im Jahr 2020 wird sich dieser Trend weiter fortsetzen und das Thema „Personalisierung“ wichtiger denn je werden. Dabei sollte das Credo fĂŒr B2B-Marketer „QualitĂ€t statt QuantitĂ€t“ sein. Individuelle Inhalte, eine personalisierte Ansprache und Kundenkommunikation werden immer wichtiger, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Gerade im Überangebot der Marketing-Botschaften können B2B-Marketer nur durch relevante und emotionale Botschaften ĂŒberzeugen.

Mit dem „Mega-Trend“ Digitalisierung, der nunmehr seit einigen Jahren auf dem Plan der Unternehmen und Marketer steht, gehen auch neue Technologien einher, die B2B-Marketer 2020 im Blick behalten sollten. Dazu zĂ€hlen sowohl KĂŒnstliche Intelligenz als auch Augmented und Virtual Reality sowie Marketing Automation. Um all diese Trends zielgerichtet einzusetzen, ist das Wissen ĂŒber die Daten im Unternehmen eine zentrale Herausforderung, vor der viele Marketer auch im Jahr 2020 noch stehen werden.

Die großen Internet-Giganten Google, Amazon, Facebook und Apple – kurz: GAFA – beeinflussen das Kaufverhalten und die Customer Journeys erheblich. Um dabei nicht unterzugehen, mĂŒssen B2B-Marketer ihre Daten nutzen und verstehen, um eine eigene Form der Kundeninteraktion, beispielsweise ĂŒber eine App, den Newsletter oder Messaging, zu schaffen. Dank datengetriebenem Marketing und neuen Technologien können also die eigenen Marketing-KanĂ€le befeuert werden. Wichtig bei all den technologischen Trends ist der richtige Mix der verschiedenen KanĂ€le in der Kundenkommunikation; nur dann können Marketing Automation, KĂŒnstliche Intelligenz und Co. eine sinnvolle UnterstĂŒtzung sein.

Ein weiteres Thema, welches uns im vergangenen Jahr immer wieder begegnet ist: Silos in den Unternehmensstrukturen. Die Trends können noch so spektakulĂ€r, die Tools noch so gut und die Botschaft noch so besonders sein; wenn die Abteilungen intern im Unternehmen nicht zusammenarbeiten und durchgĂ€ngig kommunizieren, werden die Botschaften letztlich nicht richtig beim Kunden ankommen. Unternehmen sollten also die Kompetenzen bĂŒndeln, Strukturen aufbrechen und gemeinsam am grĂ¶ĂŸten Trend fĂŒr das Marketing Jahr 2020 arbeiten: die Customer Experience. Denn hat der potenzielle Kunde kein positives, durchgĂ€ngiges Erlebnis mit dem Unternehmen – oder im schlimmsten Fall gar kein Erlebnis, ist er im digitalen Zeitalter schnell verloren. Am kundenzentrischen Handeln – auch Customer Centricity – wird im Jahr 2020 kein B2B-Marketer vorbei kommen.

So viel von uns 
 Denn wir haben auch bei einigen B2B Marketern und Experten aus der marconomy-Community nach den aktuellen Trends fĂŒr das Marketing-Jahr 2020 gefragt. Nachfolgend erfahren Sie, welche Herausforderungen und Chancen die B2B Marketer fĂŒr 2020 vorhersagen.

Quelle: marconomy.de

News im Monat Dezember

# #Marketing

Richtige Kundenansprache: Wir brauchen respektvollere Werbung

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Werbeanzeigen können aufdringlich fĂŒr Konsumenten und kostspielig fĂŒr Marken sein – hier einige VorschlĂ€ge, wie man dies Ă€ndern, und beide Seiten zufrieden stellen kann.

Internetnutzer, die einen Adblocker installiert haben, fĂŒhlen sich schon von Bannern gestört. Statt sich dementsprechend etwas anderes einfallen zu lassen, was dem entgegenwirkt, hat die Branche darauf mit noch grĂ¶ĂŸeren und aufdringlicheren Formaten reagiert. Es stellt sich die Frage, warum das so ist. Alternativen gibt es schon heute. Beispielsweise in Form von Native Advertising, wovon User, Advertiser und Publisher gleichermaßen profitieren – aber viele sind noch davon ĂŒberzeugt, dass aggressive Werbung funktioniert. Warum das eine FehleinschĂ€tzung ist, erlĂ€utert Ari Lewine, Co Founder und Chief Strategy Officer bei TripleLift, der weltweit grĂ¶ĂŸten In Feed Native Advertising Plattform.

Eye Tracking lieferte ĂŒberraschende Ergebnisse

Eye Tracking liefert sehr gute Erkenntnisse darĂŒber, wie Werbung wahrgenommen wird. Diese Methode liefert in Echtzeit Informationen darĂŒber, welche Elemente einer Website der Nutzer betrachtet. 69 Prozent der User, die bei einem Video vorab eine „Skippable Pre Roll Ad“ prĂ€sentiert bekommen, schauen sofort auf den Skip Button.

Die Aufmerksamkeit gilt somit weder der Marke noch ihrer Message. Aber nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch Emotionen, die sogenannten „Micro Expressions“, kann man messen. Diese lassen RĂŒckschlĂŒsse darauf zu, wie wir Dinge empfinden. Bei der Anwendung dieses „Emotional Trackings“ auf Skippable Pre Roll Ads haben wir in einer Untersuchung festgestellt, dass User zunĂ€chst betrĂŒbt beziehungsweise unglĂŒcklich waren. Erst nach 3,5 Sekunden schwenkte das GefĂŒhl hin zu Freude, ganz knapp bevor es möglich wurde, die Anzeige zu ĂŒberspringen.

Wenn es die Möglichkeit gibt, eine Anzeige zu ĂŒberspringen, wer wĂŒrde das nicht tun? Wer schaut freiwillig Werbung? Auf der Suche nach einer möglichen Zielgruppe, haben wir uns demografische Daten nĂ€her angesehen. Das Einzige, was wir finden konnten: 57 Prozent aller Menschen, die ĂŒber 55 Jahre alt sind, sehen sich die Werbung trotz Skip-Möglichkeit an.

DarĂŒber hinaus stehen Video Anzeigen vor einer weiteren Problematik. Beim Eye Tracking ließ sich erkennen, dass sich die Nutzer intensiv mit dem Inhalt einer Website auseinandersetzen, die Video Anzeige inmitten eines Feeds komplett ignorieren und einfach darunter weiterlesen. Das heißt selbst, wenn die Anzeige sich im Mittelpunkt der Seite befindet und eigentlich schwer zu ignorieren ist, wird ihr keinerlei Aufmerksamkeit gewidmet. Dieses PhĂ€nomen nennt sich Banner Blindness.

Der Begriff Bannerblindheit ist bereits ĂŒber 60.000 Mal in der akademischen Forschung aufgetaucht, teilweise auch in Form von umfangreichen Studien. Außerdem hat es 36 Publikationen von Forschungsarbeiten in der akademischen Welt gegeben, in denen Bannerblindheit erwĂ€hnt wurde. Als wir PrĂ€sentationen von Events in der Ad Tech Industry durchgegangen sind, die diese Thematik vor allem betrifft, konnten wir jedoch nicht eine einzige ErwĂ€hnung finden.

Marketing Business im Wandel

Um zu verstehen, welche Auswirkungen diese zunehmende Bannerblindheit mit sich bringt, fassen wir mal das GeschÀftsmodell von Online Advertising zusammen: Marken investieren Marketingbudget bei Medien, damit diese Werbung an die Konsumenten ausspielen. Diese werden auf die Brand aufmerksam und kaufen idealerweise die Produkte oder nehmen die Dienstleistungen in Anspruch.

Dieses GeschĂ€ftsmodell befindet sich im Wandel. Klassisches Display und Video Advertising ist nicht mehr erfolgreich genug – es wird nicht genug Aufmerksamkeit generiert, die Klick Raten und die Sichtbarkeit sind zu niedrig, die Verweildauer ist nicht hoch genug. Publisher versuchen das Problem zu lösen, indem sie auf noch grĂ¶ĂŸere Anzeigenformate setzen, die die Klicks nach oben treiben und die Aufmerksamkeit des Nutzers auf sich ziehen sollen.

Aber diese aufdringlichen Werbeanzeigen gehen auf Kosten sowohl des Publishers, als auch des Konsumenten. Es ist an der Zeit fĂŒr ein völlig neues GeschĂ€ftsmodell. Anstatt die Marke in den Vordergrund zu stellen, was sich im ersten Moment vielleicht richtig anfĂŒhlt, da sie ja fĂŒr die Werbung bezahlt, sollte der Mensch im Fokus stehen. Und ja, wir meinen Menschen, nicht Konsumenten, weil das implizieren wĂŒrde, dass wir alle “herumlaufende Goldesel” sind, ohne GefĂŒhle und BedĂŒrfnisse. Der Anspruch sollte sein, respektvolle Werbung fĂŒr den Menschen zu gestalten.

In der Regel mögen Menschen keine Werbeanzeigen. Doch wenn ihnen nahegebracht wird, dass dies der Preis ist, den wir dafĂŒr zahlen, das Internet nutzen zu können ohne fĂŒr jeden Websiteinhalt einzeln zu bezahlen, ist dieses Geben und Nehmen nachvollziehbar.

Wie sollte Werbung sein?

Bei der Frage, wie Werbeanzeigen gestaltet werden sollen, damit sie ansprechender sind, hört man Antworten wie: leicht ĂŒberspringbar, elegant, nicht aufdringlich und harmonisch eingebettet. Respektvolle Werbeanzeigen passen sich ihrer Umgebung optisch an und stören Nutzer nicht beim Konsumieren des Website-Inhaltes. Idealerweise befindet sich hinter der Anzeige keine plumpe Kaufaufforderung, sondern im Kontext thematisch passender, hochwertiger Content, der gleichzeitig relevant ist, zum Beispiel in Form eines informativen Artikels.

Solche Anzeigen werden letztlich mit höherem Engagement belohnt, da sie an die BedĂŒrfnisse des Nutzers angepasst sind. Daraus entsteht ein neuer Kreislauf. Im Idealfall widmet der User der Anzeige mehr Aufmerksamkeit und die Marke investiert mehr beim Publisher. Der wiederum erklĂ€rt sich bereit, auf aufdringliche Anzeigen zu verzichten und stattdessen “Respectful Ads” auszuspielen. Bei diesem Modell gewinnt jeder.

Quelle: onlinemarketing.de

News im Monat November

# #Marketing

Marketing leidet unter Burnout

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Die Digitalisierung hat im Marketing zu katastrophalen Fehlern gefĂŒhrt. Nur langsam werden den Marketers die MissverstĂ€ndnisse bewusst. Und die Liste der Fehlentwicklungen wird immer lĂ€nger.

Selten hat eine Nachricht in der Werbebranche derart fĂŒr Furore und Diskussionen gesorgt: Adidas verkĂŒndete, sich im Marketing gehörig vertan zu haben. Ihr globaler Mediadirektor Simon Peel erklĂ€rte bei einem Vortrag in London: „We over-invested in digital advertising.“ Man habe zu sehr auf Effizienz und zu wenig auf EffektivitĂ€t geachtet.

Erst vor zwei Jahren hatte Adidas angekĂŒndigt, komplett auf TV-Werbung zu verzichten. Dies habe zu einem zu starken Gewicht auf Performance-Marketing gefĂŒhrt. Laut Peel flossen zuletzt 77 Prozent der Mittel in Online-Performance, wĂ€hrend nur noch ein knappes Viertel des Marketing-Budgets in die Marke investiert wurden.

Die Branchenzeitung Horizont kommentiert: „Der Fall Adidas verschĂ€rft den Kampf der Gattungen. Die Debatte darĂŒber, ob die Werbebranche die Marke auf dem Altar der Performance geopfert hat, bekommt neue Nahrung. Vergangene Woche redete Simon Peel ganz offen ĂŒber die Fehler, die der Sportartikelhersteller in den vergangenen Jahren in seiner Mediastrategie gemacht hat.“

Wir kommen im Fall Adidas einem nicht unerwarteten PhĂ€nomen auf die Spur: dass die Annahme, Investitionen in digitale Medien befeuerten die UmsĂ€tze stĂ€rker, offenbar falsch ist. Daraus folgt bei Adidas nun die Erkenntnis: „Anders als es die Last-Click-Attribution vermuten lĂ€sst, sind Investitionen in Bewegtbild, TV, Out-of-Home und Kino besser angelegt als Ausgaben fĂŒr Paid Search und Online-Display.“ Klarer kann man es kaum formulieren.

Der große digitale DĂ€mpfer

Das ist ein erneuter und ernstzunehmender DĂ€mpfer fĂŒr die digitalen Marketing-JĂŒnger, die seit Jahren Mediagelder aus den Marken-bildenden, klassischen Medien Print und TV abzogen, um sie immer vehementer in digitale KanĂ€le wie Search, Online-Display und Mobile zu verschieben.

Markus Biermann, Chef der Mediaagentur Crossmedia, zeigt sich erfreut ĂŒber das gewiss naheliegende, aber dennoch anhaltende MissverstĂ€ndnis: „Endlich wacht einer der Großen auf“. Zwar gehöre Performance-Marketing zu einer effektiven und effizienten Kommunikationsstrategie dazu. „Sie allerdings zum alleinigen Kommunikationschef zu machen, ist einer der grĂ¶ĂŸten Denkfehler schlechthin. Ganz ehrlich: Kauft jemand Stollenschuhe von Adidas, weil sie Stollen haben? Oder weil eine großartige Marke dahintersteckt?“

Die breite Debatte ĂŒber Marken- vs. Performance-Marketing ist damit ausgelöst. „Branding spielt in der Marketingkommunikation eine wichtige Rolle. Investitionen in die Marke dĂŒrfen daher niemals vernachlĂ€ssigt werden“, sagt Joachim SchĂŒtz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Werbekundenverbandes OWM. „Performance-Marketing ohne Investments in die Marke ist nicht zielfĂŒhrend.“ Und man wĂŒnscht sich eine Zeit herbei, in der derartige „no-brainers“ nicht mehr ausgesprochen werden mĂŒssen.

Selbst die Onliner lenken ein: „Performance-Marketing funktioniert ja vor allem deshalb so gut, weil irgendwann einmal in die Marke investiert wurde. Das sollte man beachten, wenn man ĂŒber große Social-Media-Plattformen mal wieder erfolgreich Leads generiert hat“, sagt Stefan Mölling, stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises.

Marketing im RĂŒckwĂ€rtsgang

Nun mĂŒssten viele Marketer ihren Media-Mix genauer analysieren und ĂŒberdenken. Noch lassen die Zahlen jedoch vermuten, dass es bald noch mehr Unternehmen gehen könnte wie Adidas. In der Vorschau der Organisation der Mediaagenturen auf das Jahr 2019 gaben 81 Prozent der Werbekunden an, vor allem Abverkaufsziele zu verfolgen. Gleichzeitig sagten 92 Prozent der Agenturen, dass die Aufwendungen fĂŒr E-Commerce erhöht werden, was steigende Investitionen in Performance-Anzeigen nahelegt.

Marketing und Werbung sind erstaunlich zĂ€hflĂŒssige Branchen, wenn es um die Umsetzung von Erkenntnissen geht. Man darf gespannt sein, wie lange es braucht, bis die Über-Investition in digitale Medien ein Ende hat.

Die Werber lernen nichts dazu

Angebracht wĂ€re das, denn das Marketing hat in diesen Zeiten noch deutlich grĂ¶ĂŸere Probleme zu bewĂ€ltigen. Die New York Times ĂŒberschrieb einen lesenswerten Artikel mit der Headline: „The advertising industry has a problem: People hate ads.“ Das AnhĂ€ufen von Daten habe nichts gebracht, Zielgruppen seien immer schwerer zu erreichen und die Kosten fĂŒr Marketing stiegen dennoch immer weiter an. Mark Pritchard, Chief Brand Officer bei Procter & Gamble: „Wir haben versucht, das Ökosystem zu verĂ€ndern, in dem wir mehr Werbung machten. Dabei haben wir nur den GerĂ€uschpegel erhöht.“ Ein grĂ¶ĂŸeres Armutszeugnis hĂ€tte er seinen Werbe- und Media-Kollegen nicht ausstellen können.

TatsĂ€chlich steigen die Werbeinvestitionen immer weiter. Und zum ersten Mal in der Geschichte der Werbung werden im nĂ€chsten Jahr Plattformen wie Facebook, Google, Instagram und YouTube den Großteil der weltweiten Werbe-Dollar auf sich vereinigen. Es sieht also keinesfalls danach aus, als wĂŒrden die Werber dazulernen. Sie machen weiter, als wĂ€re nichts geschehen. Und obwohl inzwischen Jedermann klar ist, dass sie obendrein durch Adfraud und Traffic-Betrug in den Online-Medien jedes Jahr nie dagewesene MilliardenbetrĂ€ge verlieren.

Quelle: wiwo.de

News im Monat Oktober

# #Marketing

B2B-Marketing: Es geht ums Persönliche

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Wie schaffen es B2B-Technologieunternehmen, zu starken Marken zu werden? Warum mĂŒssen wir uns um die Marke kĂŒmmern? Wie B2B-Unternehmen einen erfolgreichen Marketing-Ansatz entwickeln können.

In der Anfangsphase können innovative Unternehmen darauf zĂ€hlen, dass Early Adopters ihren Wert entdecken. Um die nĂ€chste Stufe zu erklimmen, mĂŒssen die Unternehmen ihren einzigartigen Wert fĂŒr die KĂ€ufer im Massenmarkt ĂŒberzeugend und verstĂ€ndlich machen. Das bedeutet, dass sie nicht nur ein Produkt verkaufen, sondern immer auch eine Marke.

B2B-Marken sind sehr persönlich

WĂ€hrend wir Consumer-Produkte als emotional getriebene EinkĂ€ufe betrachten, steht fĂŒr B2B-KĂ€ufer viel mehr auf dem Spiel. Das zeigt ein Beispiel: Wenn Kunden das falsche T-Shirt fĂŒr sich kaufen, können sie es leicht umtauschen. Wenn sie ihr Unternehmen auffordern, etwas zu kaufen, sind sie mit viel höheren Risiken konfrontiert. Ist es das richtige Produkt, werden sie erfolgreich sein und das damit verbundene Lob aus dem Markt einheimsen. Wenn es nicht klappt, werden sie auf den PrĂŒfstand gestellt, was die Sache zu einer sehr persönlichen Entscheidung macht.

Die Aufgabe verstehen, die Ihr Produkt erfĂŒllen soll

Der Akademiker Clayton Christensen spricht in seinem Beispiel ĂŒber Milchshakes darĂŒber, wie Kunden Produkte kaufen, die bestimmte Aufgaben am besten erfĂŒllen können. Die Aufgabe, die ein Produkt erfĂŒllt, ergibt sich aus genau diesen BedĂŒrfnissen der Kunden, und nicht aus der FunktionalitĂ€t.

Um herauszufinden, fĂŒr welche Aufgabe ein Produkt angeschafft wird, mĂŒssen Unternehmen ĂŒber fundierte Kenntnisse der Herausforderungen und des Umfelds der Kunden verfĂŒgen. Marketer können sich selbst als Anthropologen betrachten, die versuchen, konkurrierende PrioritĂ€ten im Kontext zu erkennen. Sie wissen, wie Unternehmen funktionieren und wie Erfolg aussieht. Manchmal lĂ€sst sich dies an Kosteneinsparungen oder der Geschwindigkeit messen, aber oft muss es an weniger greifbaren PrioritĂ€ten wie dem beruhigenden GefĂŒhl der Kunden gemessen werden.

Details sind wichtig

Das Marketing-Team muss in der Denkweise des Kunden handeln, um ein authentisches GesprĂ€ch und einen Dialog aufzubauen. Kunden suchen nach Anbietern, die sie verstehen. In diesem Zusammenhang muss alles, was ein Unternehmen macht, mit der Welt der Kunden ĂŒbereinstimmen – die Lösungen, die technische Dokumentation und die Sprache der Marketing-Inhalte. Jede Interaktion muss das Vertrauen der Kunden stĂ€rken, dass sie verstanden werden. Das bedeutet, Menschen zu finden und einzustellen, die grundsĂ€tzlich neugierig auf Technologie sind und auf die Frage, wie Menschen daraus Nutzen ziehen.

FĂŒr globale Unternehmen ist dies eine besondere Herausforderung, da die spezifischen Probleme, mit denen Kunden konfrontiert sind, von Region zu Region unterschiedlich sein können. Faktoren wie

  • Sprache,
  • regulatorisches Umfeld,
  • VertriebskanĂ€le und
  • das Ökosystem der Technologiepartner

sind dabei mögliche Themen. Am Hauptsitz des Unternehmens muss man sich zudem damit auskennen, wie die lokalen Marktpartner sich anpassen können. Das Beste, was Unternehmen tun können, ist, ihren Kunden zu beweisen, dass sie verstehen, um was es ihnen geht, indem sie ihnen Dinge geben, die helfen, bestimmte Ziele zu erreichen. FĂŒr die Technologiebranche kann dies alles sein, von “How to”-LeitfĂ€den bis hin zur technischen Ausbildung. Ein Beispiel dafĂŒr ist die Genius Bar von Apple: Sie hilft Kunden, Dinge zu erledigen und fördert letztlich LoyalitĂ€t und Engagement.

Teams mĂŒssen gut im Lernen und Ausprobieren sein

Eine wichtige Aufgabe fĂŒr Vertrieb und Marketing ist es, alte Probleme auf neue Weise zu lösen, und das bedeutet Experimentieren. Kann eine Änderung der Arbeitsweise zu besseren Ergebnissen fĂŒhren? Um das herauszufinden, sind Experimente notwendig. Marketing-Teams können etwa agile Engineering-AnsĂ€tze nutzen, um dies voranzutreiben, indem sie kleine, schnelle Schritte unternehmen, um neue Ideen zu entwickeln und daraus zu lernen. Es geht darum, den richtigen Entscheidungsrahmen zu setzen, eine klare Richtung vorzugeben und dann die nötige Freiheit zur Problemlösung zu schaffen.

Schließlich ist es wichtig, zu verstehen, dass Vertriebsmitarbeiter unter enormem Druck stehen, Ergebnisse zu liefern. Die besten Vermarktungsprofis verbringen gerne Zeit im Außendienst, mit VerkĂ€ufern und Kunden, um zu sehen, wie die Dinge funktionieren. Diese Zeit wird helfen, Empathie fĂŒr Vertriebsmitarbeiter aufzubauen und zu entscheiden was fĂŒr den Erfolg notwendig ist, und wie sich der Marketing-Ansatz auf die VertriebsbedĂŒrfnisse anpassen ließe. Diese Vorgehensweise liefert auch Einblicke in die Welt der Kunden – und das ist ein unschĂ€tzbarer Vorteil fĂŒr das gesamte Unternehmen.

Quelle: springerprofessional.de

# #Marketing

Digitalisierung… so ein MIST!

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Um die digitale Transformation erfolgreich zu bewĂ€ltigen und deren Vorteile bestmöglich auszuschöpfen, ist es notwendig, zunĂ€chst den Status quo zu reflektieren. FĂŒr die Analyse dieser Ausgangsgrundlage existiert eine Methodik mit dem klangvollen Namen MIST. Da der Weg zur digitalen Transformation in jedem Unternehmen anders aussieht, liegt der Knackpunkt in der genauen Zieldefinition.

NatĂŒrlich schaut eine erste Analyse-Phase auf dem Weg zur digitalen Transformation in den unterschiedlichen Unternehmen jeweils etwas anders aus, aber im Grunde sind es immer wieder die gleichen altbekannten Schritte, die zum Erfolg fĂŒhren. Der Knackpunkt liegt in der genauen Zieldefinition. Zur Erinnerung: Man sollte Ziele immer SMART, also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert formulieren.

Jedoch prĂ€sentieren die wenigsten IT-Dienstleister Lösungen, aus denen ein solches Ziel ableitbar wĂ€re, vor allem wenn man seine Kernexpertise nicht im IT-Umfeld hat. Es kommt immer wieder vor, dass Technologieanbieter, vor allem auf Messen, Buzzwords, wie zum Beispiel IoT, Big Data, KI etc., als Eye-Catcher verbreiten, ohne Potenziale fĂŒr mögliche praktische Einsatzszenarien aufzuzeigen.

Wo fÀngt man nun konkret an? Die MIST-Methode liefert dabei erste Anhaltspunkte:

  • M – Welche Maschinen sind bereits im Einsatz?
  • I – Welche Informationssysteme werden Stand heute genutzt?
  • S – Welche Sensoren werden bereits eingesetzt?
  • T – Wie ist der Transfer der Daten geregelt?

Diese Informationsbasis bildet unsere Ausgangsgrundlage, um sich im Detail mit Optimierungsmöglichkeiten zu beschÀftigen. Um die MIST-Methode etwas anschaulicher zu gestalten, wird der Vergleich zum menschlichen Körper gezogen.

M – Maschinen

Die eingesetzten Maschinen sind wie die menschlichen Organe, sie halten den Laden am Laufen. Sie sollten perfekt aufeinander abgestimmt sein, um einen möglichst effizienten Ablauf zu gewĂ€hrleisten. Beantworten Sie sich selbst folgende Fragen und ĂŒberlegen Sie, ob das fĂŒr Sie einen perfekten Arbeitsablauf darstellt:

‱ Wie ist Ihre Produktionslinie aufgebaut, also welche Maschinen sind im Einsatz und mĂŒssen in welcher Reihenfolge welche Aufgabe erledigen?
‱ Wie werden die Maschinen gesteuert?
‱ Werden schon Daten aufgenommen?
‱ Wie werden diese verwendet/ausgewertet?
‱ Sind das ĂŒberhaupt relevante Kennzahlen?
‱ Was sind die BedĂŒrfnisse der Mitarbeiter an den Maschinen?

I – Informationssysteme

Die unterstĂŒtzenden IT-Systeme in Ihrem Unternehmen könnte man als Gehirn bezeichnen. Oftmals wird eine Vielzahl von Managementsystemen (CRM, ERP, Logistik-Software, Energiemanagement, 
) im Unternehmen eingesetzt. Alle haben einen bestimmten Zweck und verfolgen ein bestimmtes Ziel. Jedoch wird in den meisten FĂ€llen das Leistungsspektrum jeder einzelnen Software nur zu einem Bruchteil genutzt und oft sind sie nicht optimal aufeinander abgestimmt. Oftmals könnten auch Systeminhalte und -ziele konsolidiert werden, wodurch sich die Anzahl unterschiedlicher Anbieter und Schnittstellenprobleme reduzieren wĂŒrde. Es geht zunĂ€chst um folgende Fragen:

  • Welche IT-Systeme sind im Einsatz?
  • Welcher Prozess bzw. Teilprozess wird durch welches System unterstĂŒtzt?
  • Sind die vorhandenen Daten zu dem jeweiligen Prozess nutzbringend, oder fehlen wichtige Informationen?
  • Wie erfolgt ein Monitoring ĂŒber SystemzustĂ€nde?
  • Sind die Anwendung der Software als auch der Informationsfluss zugĂ€nglich und verstĂ€ndlich fĂŒr alle Anwender?

S – Sensoren

In der Analogie zum Menschen entsprechen die Sensoren eines Produktionsablaufs den Sinneszellen beziehungsweise Rezeptoren des menschlichen Nervensystems: Sie nehmen die Informationen aus allen Organen auf und melden diese an das Gehirn weiter. Genauso sollte es auch im Unternehmen erfolgen, jedoch sind einige Maschinen noch nicht fĂ€hig ihren Zustand aktiv mitzuteilen. HierfĂŒr gibt es immer mehr Sensoren und Sensorsysteme, mit denen die Maschinen ausgestattet werden können. Ob man gezielt die Abnutzung von, zum Beispiel Bohr- oder FrĂ€sköpfen, anhand von Schwingung, Temperatur oder Biegemomente betrachtet oder die Erzeugnisse aus der Maschine optisch bewertet, spielt vorerst keine Rolle. Wichtig ist, die Daten konstant aufzunehmen. Folgende Fragen helfen hier weiter:

  • Welche Sensoren sind bereits in den Maschinen verbaut?
  • Gibt es Sensorpakete fĂŒr die bereits eingesetzten Maschinen?
  • Welche Informationen sind fĂŒr die jeweilige Maschine relevant in Bezug auf QualitĂ€t des Arbeitsschritts, Auslastung der Maschine oder neue RĂŒckmeldepunkte?
  • Kann der Anwender die Informationen in Echtzeit und auf unkomplizierte Art und Weise abrufen bzw. wird er aktiv informiert?

T – Transfer der Daten

Der Transfer der Daten kann mit dem menschlichen Nervensystem verglichen werden. Es geht um mehr als nur reine Datenleitungen. Eine bi-direktionale Kommunikation mit dem Gehirn ist das Optimum. Genauso sollte es in einer intelligenten und vernetzten Produktion aussehen, es bedarf also einer zentralen Datenbank. Die RealitĂ€t schaut meist etwas anders aus, die Daten liegen oft quer verteilt in den unterschiedlichen Datenquellen im Unternehmen. Zum Beispiel intern in der Maschine oder in softwareeigenen Datenbanken. Die Daten können in der Regel ĂŒber spezielle Schnittstellen abgerufen oder ĂŒber Exportfunktionen konsolidiert werden. FĂŒr den ersten Schritt gilt es, sich ein Bewusstsein ĂŒber die Struktur zu verschaffen. Folgende Fragen bringen Sie hier fĂŒr‘s Erste weiter:

  • Wie sind die Maschinen angebunden?
  • Wie werden die Daten gehalten, also in welcher Datenbank sind sie jeweils wie abgespeichert?
  • Welche Daten liegen dort konkret vor?
  • Was fĂŒr Informationen können aus diesen Daten jeweils entnommen werden?
  • In welcher Form hat der Anwender Zugriff? Bekommt jeder die Information, die er/sie braucht in einer verstĂ€ndlichen Art und Weise? Wer darf und muss Zugang zu welchen Daten (wann) haben?

Um ein smartes Ziel zu definieren ist es außerordentlich wichtig, sich vorerst einen Überblick ĂŒber die bestehende Systemlandschaft zu verschaffen. „Aus-MIST-en“ hilft dabei.

Quelle: marconomy.de

# #Marketing

Werbung wirkt besser, wenn das Umfeld stimmt

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B2B-Werbung wirkt stĂ€rker und ist glaubwĂŒrdiger, wenn sie kontextbezogen im Umfeld von Fachmedien ausgespielt wird. Das zeigen Ergebnisse einer Mediastudie zum Mittelstand.

B2B-Werbeausspielungen empfinden 70 Prozent der Teilnehmer einer Befragung von Haufe Media Sales und der Business Advertising GmbH, die von der Forschungsagentur Dscore bei mehr als 1.000 Besuchern ausgewĂ€hlter Fachportale durchgefĂŒhrt wurde, als glaubwĂŒrdiger, wenn sie sich in das thematische Umfeld einer Internetseite einfĂŒgt. FĂŒr zwei Drittel ist es sogar hilfreich, wenn Werbung und Fachinformationen zusammengehören – zwei Felder, die aus rechtlichen GrĂŒnden normalerweise strikt getrennt behandelt werden.

Springer-Autor Professor Dr. Udo Branahl betont hierzu im Kapitel “Werbung in den Massenmedien” des Buchs “Medienrecht”, wie wichtig es ist, dass Redaktionen aller Massenmedien “dem Gebot unterliegen, redaktionelle Berichterstattung und Wirtschaftswerbung strikt zu trennen”, um die Massenmedien funktionsfĂ€hig zu erhalten. Laut Studie werden

  • 65 Prozent eher auf Werbemaßnahmen aufmerksam, wenn die Inhalte auf das Umfeld abgestimmt sind,
  • 79 Prozent der Nutzer fĂŒhlen sich hingegen eher belĂ€stigt, wenn Werbe- und redaktionelle Inhalte stark auseinander driften,
  • 40 Prozent der Nutzer finden, Werbung muss vor allem auf sie als Rezipienten abgestimmt sein und nicht zwingend auf die Website.

Werden passende Werbeinhalte jedoch in einem qualitativ hochwertigen Umfeld ausgespielt, fĂŒhlen sich Nutzer nicht gestört. Die Studie zeigt zudem, dass sich Management und nachgelagerte Fachabteilungen, die hĂ€ufig ĂŒber Budgets entscheiden, ĂŒber Fachinformationsportale fĂŒr B2B-Branchen erreichen lassen.

Verbraucher ticken anders

Eine reprĂ€sentative Omniquest-Umfrage unter 1.043 BundesbĂŒrgern im eigenen Onlinepanel aus 2018 hat im Vergleich dazu ergeben, dass Verbraucher anders auf Werbung reagieren als B2B-Nutzer: 50 Prozent der Befragten fĂŒhlten sich durch Werbung im Internet, also per E-Mail, in sozialen Medien oder auf Webseiten gestört. Und anders als bei der Fernsehwerbung verfolgen lediglich 15 Prozent der Befragten aufmerksam die Werbung im Internet. Der Studie zufolge nutzen 39 Prozent der Befragten beim Surfen im Internet einen Ad-Blocker, um Werbung auf Webseiten zu blockieren. Werbung im Internet klicken 60 Prozent so schnell wie möglich weg.

Erfolg von Fernsehspots ist produktabhÀngig

Bei Fernsehspots hĂ€ngt der Erfolg hingegen wesentlich davon ab, welche Produktgruppe beworben wird. Von klassischer Werbung im Radio (41 Prozent), in Zeitungen und Zeitschriften (18 Prozent) und im Außenbereich (14 Prozent) fĂŒhlten sich Nutzer jedoch weniger belĂ€stigt. Auch Printwerbung (22 Prozent), Radiowerbung (20 Prozent) und Außenwerbung (20 Prozent) wird weniger registriert.

Quelle: springerprofessional.de

News im Monat August

# #Marketing

MarkenfĂŒhrung braucht eine neue Vernunft

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Viele Marken zeigen keine Konstanz mehr und agieren nur noch kurzfristig und aktionistisch. Dabei kaufen Konsumenten kaum noch aufgrund von Produktvorteilen. Vielmehr erwarten sie eine klare Haltung von Unternehmen.

Wann haben Sie das letzte Mal innegehalten? In Ruhe nachgedacht und ohne stÀndiges Schielen auf Wettbewerb und den Markt Entscheidungen getroffen, an denen Sie langfristig festgehalten haben? Wenn Sie sich daran nur schwer erinnern können, haben Sie auf jeden Fall ein Problem.

Wir leben in bewegten Zeiten. Die digitale Transformation unserer Wirtschaft stellt alle Abteilungen eines Unternehmens vor große Herausforderungen. Die Disruption hat natĂŒrlich auch lĂ€ngst das Marketing erreicht.

Als Folge davon sind nicht nur die KommunikationskanĂ€le explodiert, vor allem ist die Orientierung verloren gegangen. Marketingmanager planen immer kurzfristiger – was sie meist hinter dem Buzzword agil verstecken – und aktionistischer. Von Performance KPIs angetrieben, verstĂ€rkt sich die Tendenz, in den Marketingabteilungen, nur noch auf Jahresbasis zu planen und auf jeden Zug wie zum Beispiel Influencer-Marketing aufzuspringen.

Egal, ob es zur Marke passt oder nicht. Zwar steht Marketing und die Entwicklung von Marken inzwischen auf der Chef-Agenda, aber was nĂŒtzt das, wenn MarkenfĂŒhrung nicht konsequent und langfristig betrieben wird? Und im
Rausch des Digitalisierungshypes die eigenen Wurzeln verloren gehen.

ZukunftsfÀhigkeit zeigt sich auf der Langstrecke

Auch wenn sich alles verĂ€ndert, bleiben grundlegende Dinge gleich: Das wahre Potenzial eines Unternehmens besteht nach wie vor in seiner Einzigartigkeit, einer klaren IdentitĂ€t. Und die Basis des Erfolgs ist das tiefe VerstĂ€ndnis fĂŒr die Kunden und ihre BedĂŒrfnisse.

Alles keine Rocket Science, dennoch scheinen viele Marketingmanager die FÀhigkeit zur Besinnung verloren zu haben. Aktionismus schlÀgt Sinn. Dabei zeigt sich die ZukunftsfÀhigkeit von Marken und Unternehmen auf der Langstrecke nicht im Sprint.

Halten wir also einen Moment inne und besinnen uns darauf, was starke Marken erfolgreich macht. Sie haben nach wie vor eine Leuchtturmfunktion und geben Verbrauchern damit Orientierung. Starke Marken sind weniger austauschbar und sichern sich so ihr langfristiges Überleben.

Sie mĂŒssen sich keinen ruinösen PreiskĂ€mpfen stellen und gehen nicht durch MittelmĂ€ĂŸigkeit unter. Im Gegenteil: Starke Marken zeigen sogar klare Kante bei gesellschaftlichen Themen. Nike zum Beispiel ist eben mehr als nur ein Hersteller von Sportschuhen. Nike macht sich gegen Rassismus und fĂŒr Diversity stark. Wer die Schuhe der Marke trĂ€gt, trĂ€gt ein StĂŒck Weltoffenheit und Toleranz an den FĂŒĂŸen.

Konsumenten erwarten Haltung von Unternehmen

Eine vor einiger Zeit veröffentlichte Studie der Agenturgruppe Havas zeigt, dass inzwischen 75 Prozent der Deutschen von Marken eine klare Haltung erwarten. Und dass sie aktiv an Lösungen fĂŒr gesellschaftliche und ökologische Probleme mitarbeiten.

Die Zeiten, als Verbraucher aufgrund eines reinen Produkt- und Servicevorteils eine Marke gekauft haben, gehen also endgĂŒltig dem Ende entgegen. Es gilt, die neuen Entwicklungen mit dem BewĂ€hrten und Erfahrenen zu verbinden und an eigene StĂ€rken anzuknĂŒpfen, die in den Wirren der VerĂ€nderungen bei vielen verloren gingen.

Und noch etwas wird entscheidend fĂŒr den Erfolg von Marken sein: […]

Quelle: welt.de

News im Monat Juli

# #Marketing

So kreativ sind Printmailings!

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Printmailings sind mehr als Briefe mit Coupons. Sie bieten eine kreative Spielwiese wie kaum ein anderes Medium – und fallen im Briefkasten auf. Wir haben uns auf die Suche gemacht nach spannenden Beispielen – auf der ganzen Welt.

Eine neue australische Biermarke mit weniger Alkohol – perfekt fĂŒr Eltern, die zwar gerne trinken, aber am nĂ€chsten Morgen wieder ohne Kater funktionieren mĂŒssen. Brotzeitbox packen, WĂ€schewaschen – und natĂŒrlich Laub rechen. Kurzerhand versandte die Agentur Dentsubos per Post zusammengefaltete LaubsĂ€cke aus Papier, die beim Aufstellen zu einer ĂŒberdimensionalen Bierdose im Look der neuen Marke wurden. Im Herbst verwandelten sich komplette StraßenzĂŒge in gigantische Außenwerbe-Meilen, gefĂŒllt mit Laub.

“Will you be in” / Proximity London – TV Licensing (UK)

Ganz ehrlich: Öffnen Sie Briefe, in denen es um den Rundfunkbeitrag geht? Und was ist, wenn Sie einen Brief bekommen, auf dem steht, ob Sie am 30. Juli 2019 zu Hause sind, wĂŒrden Sie ihn dann öffnen? Und genau so schaffte es Proximity London, dass ein Großteil der im Auftrag der englischen TV Licensing – vergleichbar mit dem deutschen Rundfunkbeitrag – beachtet und geöffnet wurden. Denn: Die Gruppe derer, die die monatlichen Briefe der Licensing ignorieren, ist eine hart zu knackende Nuss, Proximity sollte dafĂŒr sorgen, beachtet zu werden – und mehr Menschen zum Bezahlen der GebĂŒhren zu bewegen. Und das ist gelungen. Mit einem Printmailing samt provokativer Aufschrift, in dem die Nutzer gefragt wurden, was sie an einem bestimmten Datum machen. Denn, so hieß es in dem Schreiben, ein Vertreter der Behörde könne jederzeit vor der TĂŒr stehen, um zu ĂŒberprĂŒfen, welche GerĂ€te genutzt werden. Immerhin so weit in der Zukunft, dass sich die Haushalte noch lizensieren lassen konnten. Ein solcher Brief freut vielleicht nicht jeden. Aber er erregte Aufmerksamkeit, wurde gelesen – und bekam sogar einen goldenen Award der britischen Data & Marketing Association. Und eine gesteigerte Response Rate von 230 Prozent.

Golf Forte 45000 / Jung von Matt Limmat – GraubĂŒnden

Die Tourismusregion GraubĂŒnden ist mit seinen 13 GolfplĂ€tzen die grĂ¶ĂŸte und abwechslungsreichste Golfregion der Schweiz. Trotzdem stagnierten die Buchungen von Golfreisen in dieser Region. Lösung: Eine integrierte Dialog-Kampagne, mit der die ganze Golfregion als gesundheitsförderndes Medikament positioniert wurde. Ein „Golf-PrĂ€parat“ in Form von 6 GolfbĂ€llen, das regelmĂ€ĂŸig angewendet gesundheitsfördernd wirken soll, wurde an 5.000 potenzielle neue Besucher verschickt, flankiert von einer Social Media-Kampagne. Ergebnis: Die Website verzeichnete 15.000 mehr Besucher innerhalb der ersten 48 Stunden, die Buchungen von Golfferien in GraubĂŒnden stiegen um 37 Prozent. […]

Quelle: wuv.de

# #Marketing

Personalisierte Werbung nervt Konsumenten

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Dank vieler Daten lassen sich mobil maßgeschneiderte Werbebotschaften ausspielen. Deren EmpfĂ€nger allerdings sind skeptisch, zeigt eine Befragung von Ogury.

75 Prozent der Deutschen empfinden maßgeschneiderte Werbung, die passende Produkte oder Services auf MobilgerĂ€ten zeigt, ausschließlich als nervig. Das geht aus der Befragung “The Reality Report” von Ogury, spezialisiert auf Mobile-Journey-Marketing. Der zweite Teil der Studie, fĂŒr die rund 287.000 erwachsene Mobile-User in sechs LĂ€ndern zu den Themen Marketing und Daten befragt wurden, umfasst eine Stichprobe von rund 35.000 Probanden aus Deutschland.

Die Ergebnisse legten nahe, dass “die derzeit weitverbreitete Praxis der Personalisierung von Werbebotschaften ohne ausdrĂŒckliche Nutzereinwilligung Probleme mit sich bringt”, resĂŒmieren die Studienautoren. Und das könne sowohl das Image der Werbekunden als auch der ausspielenden Websites und Apps beschĂ€digen.

Personalisierte Werbung: Nervig und nur eingeschrĂ€nkt nĂŒtzlich

Neun von zehn Befragten in Deutschland bewerten maßgeschneiderte Werbung als störend, nur jeder Zehnte als ohne diese EinschrĂ€nkung nĂŒtzlich. Nur ein Teil der Genervten findet personalisierte Werbebotschaften nervig, aber nĂŒtzlich (16 Prozent), deutliche 75 Prozent aber als nur störend. Nervig mache diese Art der Werbung nicht allein die Personalisierung. Sondern die Verletzung ihrer PrivatsphĂ€re. Jan HeumĂŒller, Managing Director DACH von Ogury: “Marken und Publisher sollten Konsumenten deshalb vor eine eindeutige und faire Wahl stellen: Akzeptiert das Sammeln von anonymen Daten, um personalisierte Werbung zu erhalten, oder lehnt das Teilen eurer Daten ab und bekommt dadurch irrelevante Werbung. Oder zahlt fĂŒr eine werbefreie Umgebung, in der keine Daten erhoben werden.”

Werden Nutzer von maßgeschneiderter Werbung behelligt, gilt ihr Unmut nicht nur dem werbungtreibenden Unternehmen, sondern auch dem Überbringer der unwillkommenen Botschaft. 35 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass aufdringliche und irrelevante Werbung ein schlechtes Licht auf den App- oder Website-Betreiber wirft. Dabei sind die Deutschen, berichtet Ogury, im internationalen Vergleich sogar gnĂ€dig. Weltweit stellen gut die HĂ€lfte der Befragten (52 Prozent) dem Website- oder App-Betreiber ein schlechtes Zeugnis aus, wenn dieser ihnen irrelevante oder nervige Werbung gezeigt hat. […]

Quelle: wuv.de

# #Marketing

Markenmanager finden keine Antwort auf den digitalen Wandel

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Der neue Markenmonitor liefert ĂŒberraschende Einblicke, wie MarkenfĂŒhrung in der Praxis gehandhabt wird – und wie Marketer ihre eigene Arbeit einschĂ€tzen.

Es gibt derzeit wohl kein Thema, dessen Bedeutung Manager so oft beschwören, wie die Digitalisierung. Um so bemerkenswerter, wie wenig davon in der praktischen MarkenfĂŒhrung ankommt: Knapp 60 Prozent der deutschen Markenverantwortlichen sagen, dass ihre eigenen Marken (und damit sie selbst) “keine Antwort auf den digitalen Wandel” haben. Das geht aus dem Deutschen Markenmonitor 2019/2020 hervor, der kĂŒrzlich veröffentlicht wurde. FĂŒr die Studie, die alle zwei Jahre erscheint, wurden fast 300 Entscheider befragt. Auftraggeber sind der Rat fĂŒr Formgebung in Frankfurt und die Kölner GMK Markenberatung.

Warum tun sich Markenmanager mit der Digitalisierung so schwer?

GrĂ¶ĂŸte Herausforderung: konsistente MarkenfĂŒhrung

Ein Grund ist die UnĂŒbersichtlichkeit der sozialen Medien: Was wo wie ankommt, beachtet und geteilt wird, ist schwer im Blick zu behalten. Über 55 Prozent der Befragten betrachten eine konsistente MarkenfĂŒhrung ĂŒber alle Kontaktpunkte hinweg als grĂ¶ĂŸte Herausforderung des digitalen Markenauftritts. Die Autoren der Studie kommentieren: Unabdingbar sei “eine differenzierte und gleichzeitig gut umsetzbare Content- und Designstrategie, die den komplexen Anforderungen im digitalen Raum gerecht werden”.

Weitere Herausforderungen sehen die Marketer in der Entwicklung von markentypischem Content (44 Prozent), der Entwicklung von digitalen Mehrwertangeboten (43 Prozent) und erhöhten Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit (33 Prozent). Dabei ist den Befragten völlig klar, dass sie die Entwicklung nicht einfach aussitzen können: Zwei Drittel stufen die Bedeutung der MarkenfĂŒhrung im digitalen Umfeld als hoch oder sehr hoch ein.

Zwischen Erkennen und Handeln liegen allerdings oft Welten, wie aus dem Markenmonitor ebenfalls hervorgeht. 85 Prozent der Entscheider billigen ihrer Marke eine “hohe Relevanz fĂŒr den Unternehmenserfolg” zu, und immerhin 69 Prozent glauben, dass Marke und Markenwerte klar definiert sind. Aber: Nur 58 Prozent sagen, dass auch die MarkenfĂŒhrung im Unternehmen einen hohen oder sehr hohen Stellenwert einnimmt. Und so ist es vielleicht kein Wunder, dass fast die HĂ€lfte der Marketer einrĂ€umt, dass ihre Marke kein klares Profil fĂŒr die Kunden hat. Nicht einmal bei den Mitarbeitern sieht es besser aus, im Gegenteil: Nur 45 Prozent glauben, dass die eigenen Leute wissen, wofĂŒr die Unternehmensmarke steht. Fazit der Umfrage: “Viele Unternehmen scheitern bei der internen Markenimplementierung.” [
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Quelle: xing-news.com

News im Monat Juni

# #Marketing

Influencer-Marketing steckt in der Krise

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Ist der Influencer-Marketing-Boom schon bald vorbei? Oder geht es jetzt erst richtig los?
Die Experten sind sich uneins. Dabei liegt die Antwort auf der Hand.

FĂŒr die einen ist der Hype um die Influencer bald wieder Geschichte, fĂŒr die anderen ist Influencer-Marketing aus dem Portfolio der Marketers nicht mehr wegzudenken.
Das Thema pendelt derzeit irgendwo zwischen „einigermaßen erfolgreich“ und „kalter Kaffee“. Es spaltet die Branche. Zeit also fĂŒr einen RealitĂ€tscheck.

Noch Ende vergangenen Jahres gingen Experten davon aus, dass das Influencer-Marketing, das vor gut zwei Jahren den Werbemarkt ĂŒberschwemmte, bereits seinen Höhepunkt erreicht hat. Toan Nguyen von der Spezialagentur Jung von Matt/Sports ließ im „Spiegel“ verkĂŒnden: „Der Boom ist vorbei.“
Zu diesem Zeitpunkt gaben die Unternehmen allein auf Instagram angeblich schon drei Milliarden Euro fĂŒr Werbung aus.

Das wĂ€re fĂŒrwahr eine stolze Summe, denn der Online-Vermarkterkreis im BVDW schĂ€tzt die gesamten Werbeaufwendungen fĂŒr Online- und Mobilewerbung im Jahr 2018 auf lediglich zwei Milliarden Euro. Schon daran ist zu erkennen, dass mit den Influencer-Zahlen etwas nicht stimmt. Sie sind, wie so viele Zahlen aus dem digitalen Werbemarkt, völlig ĂŒberzogen.

Mehr Geld fĂŒr die modernen LitfaßsĂ€ulen

Einer Befragung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) ist zu entnehmen, dass 61 Prozent der werbungtreibenden Unternehmen in diesem Jahr dennoch höhere Investitionen fĂŒr die zu modernen LitfaßsĂ€ulen mutierten Social-Media-Stars planen. Sie erhoffen sich auf KanĂ€len wie Instagram und YouTube fĂŒr ihre Werbebotschaften mehr Aufmerksamkeit und Relevanz bei jĂŒngeren Verbrauchern. Denn 40 Prozent der 17 Millionen deutschen Instagram-Nutzer sind in den Zwanzigern.

Diese jungen Verbraucher sehen immer weniger fern und bereiten den TV-Sendern erstmals Umsatzsorgen. FĂŒr die Meinungsbildung ist das Netz fĂŒr sie mittlerweile das wichtigste Medium. Der aktuelle Medienvielfaltsmonitor bescheinigt dem Internet mit einem „Meinungsbildungsgewicht“ von 54,5 Prozent die mit Abstand höchste Relevanz unter den 14- bis 49-JĂ€hrigen. […]

Quelle: wiwo.de

# #Marketing

6 Tipps fĂŒr erfolgreiches Social Advertising im B2B Marketing

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B2B Marketing gilt als besondere Herausforderung, insbesondere im Social Media-Bereich. Mit diesen variablen Tipps meisterst du jedoch den Business-Fokus.
B2B Marketing gilt als schwierig, doch: Stimmt das? Jein. Zwar gibt es große Herausforderungen, aber zeitgleich gute Lösungen, um diese zu bewĂ€ltigen. Denn auch im B2B-Bereich wird am Ende mit Menschen kommuniziert, die BedĂŒrfnisse und Interessen haben, die man adressieren kann. Im Umkehrschluss binden sich Menschen auch emotional an B2B-Marken. Hier folgen sechs Tipps dazu, wie erfolgreiches Social Advertising mit B2B-Zielgruppen gelingt.

Was sind die grĂ¶ĂŸten Herausforderungen?
ZunĂ€chst sind B2B-Marken schwieriger zu kreieren, da der professionelle Rahmen vermeintlich wenig Raum fĂŒr Emotionen lĂ€sst. Das Bewerben von komplexen Produkten gestaltet sich oftmals schwierig, da es in vielen FĂ€llen ErklĂ€rungen bedarf. Unternehmen stehen bei der Kampagnenplanung also vor der Herausforderung, passende Botschaften zu entwickeln, die sowohl auf ihr Angebot aufmerksam machen als auch dessen Nutzen kommunizieren und gleichzeitig emotionale Marken-Assoziationen wecken. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Werbetreibende definieren, welche Zielgruppe sie ansprechen möchten und anhand welcher Kriterien diese gebildet werden. Die faktische Kaufentscheidung in einem Unternehmen mag bei einer einzelnen oder einigen wenigen Personen liegen, jedoch wird sie von anderen Personen im Unternehmen beeinflusst. Daher mĂŒssen die entscheidenden Charakteristika ermittelt werden, die sich am ehesten als Targeting-Kriterien fĂŒr die gezielte Ansprache einer heterogenen Zielgruppe eignen. Ein rein interessenbasiertes Targeting ist im Businesskontext beispielsweise schwer einsetzbar, da Personen, die in ihrer Rolle als Arbeitnehmer die BedĂŒrfnisse eines Unternehmens vertreten, nicht zwingend ein privates Interesse an der Thematik hegen und somit durch ein Interessentargeting nicht adressiert werden.

Tipp 1: Die Auswahl der richtigen Zielgruppe
ZunĂ€chst sind B2B-Marken schwieriger zu kreieren, da der professionelle Rahmen vermeintlich wenig Raum fĂŒr Emotionen lĂ€sst. Das Bewerben von komplexen Produkten gestaltet sich oftmals schwierig, da es in vielen FĂ€llen ErklĂ€rungen bedarf. Unternehmen stehen bei der Kampagnenplanung also vor der Herausforderung, passende Botschaften zu entwickeln, die sowohl auf ihr Angebot aufmerksam machen als auch dessen Nutzen kommunizieren und gleichzeitig emotionale Marken-Assoziationen wecken. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Werbetreibende definieren, welche Zielgruppe sie ansprechen möchten und anhand welcher Kriterien diese gebildet werden. Die faktische Kaufentscheidung in einem Unternehmen mag bei einer einzelnen oder einigen wenigen Personen liegen, jedoch wird sie von anderen Personen im Unternehmen beeinflusst. Daher mĂŒssen die entscheidenden Charakteristika ermittelt werden, die sich am ehesten als Targeting-Kriterien fĂŒr die gezielte Ansprache einer heterogenen Zielgruppe eignen. Ein rein interessenbasiertes Targeting ist im Businesskontext beispielsweise schwer einsetzbar, da Personen, die in ihrer Rolle als Arbeitnehmer die BedĂŒrfnisse eines Unternehmens vertreten, nicht zwingend ein privates Interesse an der Thematik hegen und somit durch ein Interessentargeting nicht adressiert werden. […]

Quelle: onlinemarketing.de

# #RWA News

Brandheiß: Reitmaier Werbeagentur mit neuer Website

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Seit 06. Juni ist unser neuer Website-Auftritt online und bringt die Positionierung der Reitmaier Werbeagentur noch emotionaler auf den Punkt: Wir brennen seit 2001 fĂŒr mittelstĂ€ndische Kunden und schaffen mit unserem Markendesign einprĂ€gsame Kommunikation und herausragende Markenauftritte.

Markendesign beinhaltet fĂŒr uns Brand Strategy, Corporate Branding und Digital Branding. Um diese markenprĂ€genden Leistungen zu dramatisieren, haben wir ein starkes neues Key Visual entwickelt: Auf der neuen Website wird unser Logo zum Brandeisen. Zahlreiche Referenzen zeigen eindrucksvoll, wie wir MittelstĂ€ndler aus B2B und B2C erfolgreich gebrandet haben. Und wir sind heiß auf mehr.