• WHAT’S HOT? WHAT’S NEXT?
    In unseren News teilen wir mit Ihnen, was uns bei der Reitmaier Werbeagentur prägt, bewegt und begeistert.

News im Monat November

# #Marketing

Marketing leidet unter Burnout

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Die Digitalisierung hat im Marketing zu katastrophalen Fehlern geführt. Nur langsam werden den Marketers die Missverständnisse bewusst. Und die Liste der Fehlentwicklungen wird immer länger.

Selten hat eine Nachricht in der Werbebranche derart für Furore und Diskussionen gesorgt: Adidas verkündete, sich im Marketing gehörig vertan zu haben. Ihr globaler Mediadirektor Simon Peel erklärte bei einem Vortrag in London: „We over-invested in digital advertising.“ Man habe zu sehr auf Effizienz und zu wenig auf Effektivität geachtet.

Erst vor zwei Jahren hatte Adidas angekündigt, komplett auf TV-Werbung zu verzichten. Dies habe zu einem zu starken Gewicht auf Performance-Marketing geführt. Laut Peel flossen zuletzt 77 Prozent der Mittel in Online-Performance, während nur noch ein knappes Viertel des Marketing-Budgets in die Marke investiert wurden.

Die Branchenzeitung Horizont kommentiert: „Der Fall Adidas verschärft den Kampf der Gattungen. Die Debatte darüber, ob die Werbebranche die Marke auf dem Altar der Performance geopfert hat, bekommt neue Nahrung. Vergangene Woche redete Simon Peel ganz offen über die Fehler, die der Sportartikelhersteller in den vergangenen Jahren in seiner Mediastrategie gemacht hat.“

Wir kommen im Fall Adidas einem nicht unerwarteten Phänomen auf die Spur: dass die Annahme, Investitionen in digitale Medien befeuerten die Umsätze stärker, offenbar falsch ist. Daraus folgt bei Adidas nun die Erkenntnis: „Anders als es die Last-Click-Attribution vermuten lässt, sind Investitionen in Bewegtbild, TV, Out-of-Home und Kino besser angelegt als Ausgaben für Paid Search und Online-Display.“ Klarer kann man es kaum formulieren.

Der große digitale Dämpfer

Das ist ein erneuter und ernstzunehmender Dämpfer für die digitalen Marketing-Jünger, die seit Jahren Mediagelder aus den Marken-bildenden, klassischen Medien Print und TV abzogen, um sie immer vehementer in digitale Kanäle wie Search, Online-Display und Mobile zu verschieben.

Markus Biermann, Chef der Mediaagentur Crossmedia, zeigt sich erfreut über das gewiss naheliegende, aber dennoch anhaltende Missverständnis: „Endlich wacht einer der Großen auf“. Zwar gehöre Performance-Marketing zu einer effektiven und effizienten Kommunikationsstrategie dazu. „Sie allerdings zum alleinigen Kommunikationschef zu machen, ist einer der größten Denkfehler schlechthin. Ganz ehrlich: Kauft jemand Stollenschuhe von Adidas, weil sie Stollen haben? Oder weil eine großartige Marke dahintersteckt?“

Die breite Debatte über Marken- vs. Performance-Marketing ist damit ausgelöst. „Branding spielt in der Marketingkommunikation eine wichtige Rolle. Investitionen in die Marke dürfen daher niemals vernachlässigt werden“, sagt Joachim Schütz, Geschäftsführer des Werbekundenverbandes OWM. „Performance-Marketing ohne Investments in die Marke ist nicht zielführend.“ Und man wünscht sich eine Zeit herbei, in der derartige „no-brainers“ nicht mehr ausgesprochen werden müssen.

Selbst die Onliner lenken ein: „Performance-Marketing funktioniert ja vor allem deshalb so gut, weil irgendwann einmal in die Marke investiert wurde. Das sollte man beachten, wenn man über große Social-Media-Plattformen mal wieder erfolgreich Leads generiert hat“, sagt Stefan Mölling, stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises.

Marketing im Rückwärtsgang

Nun müssten viele Marketer ihren Media-Mix genauer analysieren und überdenken. Noch lassen die Zahlen jedoch vermuten, dass es bald noch mehr Unternehmen gehen könnte wie Adidas. In der Vorschau der Organisation der Mediaagenturen auf das Jahr 2019 gaben 81 Prozent der Werbekunden an, vor allem Abverkaufsziele zu verfolgen. Gleichzeitig sagten 92 Prozent der Agenturen, dass die Aufwendungen für E-Commerce erhöht werden, was steigende Investitionen in Performance-Anzeigen nahelegt.

Marketing und Werbung sind erstaunlich zähflüssige Branchen, wenn es um die Umsetzung von Erkenntnissen geht. Man darf gespannt sein, wie lange es braucht, bis die Über-Investition in digitale Medien ein Ende hat.

Die Werber lernen nichts dazu

Angebracht wäre das, denn das Marketing hat in diesen Zeiten noch deutlich größere Probleme zu bewältigen. Die New York Times überschrieb einen lesenswerten Artikel mit der Headline: „The advertising industry has a problem: People hate ads.“ Das Anhäufen von Daten habe nichts gebracht, Zielgruppen seien immer schwerer zu erreichen und die Kosten für Marketing stiegen dennoch immer weiter an. Mark Pritchard, Chief Brand Officer bei Procter & Gamble: „Wir haben versucht, das Ökosystem zu verändern, in dem wir mehr Werbung machten. Dabei haben wir nur den Geräuschpegel erhöht.“ Ein größeres Armutszeugnis hätte er seinen Werbe- und Media-Kollegen nicht ausstellen können.

Tatsächlich steigen die Werbeinvestitionen immer weiter. Und zum ersten Mal in der Geschichte der Werbung werden im nächsten Jahr Plattformen wie Facebook, Google, Instagram und YouTube den Großteil der weltweiten Werbe-Dollar auf sich vereinigen. Es sieht also keinesfalls danach aus, als würden die Werber dazulernen. Sie machen weiter, als wäre nichts geschehen. Und obwohl inzwischen Jedermann klar ist, dass sie obendrein durch Adfraud und Traffic-Betrug in den Online-Medien jedes Jahr nie dagewesene Milliardenbeträge verlieren.

Quelle: wiwo.de

News im Monat Oktober

# #Marketing

B2B-Marketing: Es geht ums Persönliche

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Wie schaffen es B2B-Technologieunternehmen, zu starken Marken zu werden? Warum müssen wir uns um die Marke kümmern? Wie B2B-Unternehmen einen erfolgreichen Marketing-Ansatz entwickeln können.

In der Anfangsphase können innovative Unternehmen darauf zählen, dass Early Adopters ihren Wert entdecken. Um die nächste Stufe zu erklimmen, müssen die Unternehmen ihren einzigartigen Wert für die Käufer im Massenmarkt überzeugend und verständlich machen. Das bedeutet, dass sie nicht nur ein Produkt verkaufen, sondern immer auch eine Marke.

B2B-Marken sind sehr persönlich

Während wir Consumer-Produkte als emotional getriebene Einkäufe betrachten, steht für B2B-Käufer viel mehr auf dem Spiel. Das zeigt ein Beispiel: Wenn Kunden das falsche T-Shirt für sich kaufen, können sie es leicht umtauschen. Wenn sie ihr Unternehmen auffordern, etwas zu kaufen, sind sie mit viel höheren Risiken konfrontiert. Ist es das richtige Produkt, werden sie erfolgreich sein und das damit verbundene Lob aus dem Markt einheimsen. Wenn es nicht klappt, werden sie auf den Prüfstand gestellt, was die Sache zu einer sehr persönlichen Entscheidung macht.

Die Aufgabe verstehen, die Ihr Produkt erfüllen soll

Der Akademiker Clayton Christensen spricht in seinem Beispiel über Milchshakes darüber, wie Kunden Produkte kaufen, die bestimmte Aufgaben am besten erfüllen können. Die Aufgabe, die ein Produkt erfüllt, ergibt sich aus genau diesen Bedürfnissen der Kunden, und nicht aus der Funktionalität.

Um herauszufinden, für welche Aufgabe ein Produkt angeschafft wird, müssen Unternehmen über fundierte Kenntnisse der Herausforderungen und des Umfelds der Kunden verfügen. Marketer können sich selbst als Anthropologen betrachten, die versuchen, konkurrierende Prioritäten im Kontext zu erkennen. Sie wissen, wie Unternehmen funktionieren und wie Erfolg aussieht. Manchmal lässt sich dies an Kosteneinsparungen oder der Geschwindigkeit messen, aber oft muss es an weniger greifbaren Prioritäten wie dem beruhigenden Gefühl der Kunden gemessen werden.

Details sind wichtig

Das Marketing-Team muss in der Denkweise des Kunden handeln, um ein authentisches Gespräch und einen Dialog aufzubauen. Kunden suchen nach Anbietern, die sie verstehen. In diesem Zusammenhang muss alles, was ein Unternehmen macht, mit der Welt der Kunden übereinstimmen – die Lösungen, die technische Dokumentation und die Sprache der Marketing-Inhalte. Jede Interaktion muss das Vertrauen der Kunden stärken, dass sie verstanden werden. Das bedeutet, Menschen zu finden und einzustellen, die grundsätzlich neugierig auf Technologie sind und auf die Frage, wie Menschen daraus Nutzen ziehen.

Für globale Unternehmen ist dies eine besondere Herausforderung, da die spezifischen Probleme, mit denen Kunden konfrontiert sind, von Region zu Region unterschiedlich sein können. Faktoren wie

  • Sprache,
  • regulatorisches Umfeld,
  • Vertriebskanäle und
  • das Ökosystem der Technologiepartner

sind dabei mögliche Themen. Am Hauptsitz des Unternehmens muss man sich zudem damit auskennen, wie die lokalen Marktpartner sich anpassen können. Das Beste, was Unternehmen tun können, ist, ihren Kunden zu beweisen, dass sie verstehen, um was es ihnen geht, indem sie ihnen Dinge geben, die helfen, bestimmte Ziele zu erreichen. Für die Technologiebranche kann dies alles sein, von “How to”-Leitfäden bis hin zur technischen Ausbildung. Ein Beispiel dafür ist die Genius Bar von Apple: Sie hilft Kunden, Dinge zu erledigen und fördert letztlich Loyalität und Engagement.

Teams müssen gut im Lernen und Ausprobieren sein

Eine wichtige Aufgabe für Vertrieb und Marketing ist es, alte Probleme auf neue Weise zu lösen, und das bedeutet Experimentieren. Kann eine Änderung der Arbeitsweise zu besseren Ergebnissen führen? Um das herauszufinden, sind Experimente notwendig. Marketing-Teams können etwa agile Engineering-Ansätze nutzen, um dies voranzutreiben, indem sie kleine, schnelle Schritte unternehmen, um neue Ideen zu entwickeln und daraus zu lernen. Es geht darum, den richtigen Entscheidungsrahmen zu setzen, eine klare Richtung vorzugeben und dann die nötige Freiheit zur Problemlösung zu schaffen.

Schließlich ist es wichtig, zu verstehen, dass Vertriebsmitarbeiter unter enormem Druck stehen, Ergebnisse zu liefern. Die besten Vermarktungsprofis verbringen gerne Zeit im Außendienst, mit Verkäufern und Kunden, um zu sehen, wie die Dinge funktionieren. Diese Zeit wird helfen, Empathie für Vertriebsmitarbeiter aufzubauen und zu entscheiden was für den Erfolg notwendig ist, und wie sich der Marketing-Ansatz auf die Vertriebsbedürfnisse anpassen ließe. Diese Vorgehensweise liefert auch Einblicke in die Welt der Kunden – und das ist ein unschätzbarer Vorteil für das gesamte Unternehmen.

Quelle: springerprofessional.de

# #Marketing

Digitalisierung… so ein MIST!

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Um die digitale Transformation erfolgreich zu bewältigen und deren Vorteile bestmöglich auszuschöpfen, ist es notwendig, zunächst den Status quo zu reflektieren. Für die Analyse dieser Ausgangsgrundlage existiert eine Methodik mit dem klangvollen Namen MIST. Da der Weg zur digitalen Transformation in jedem Unternehmen anders aussieht, liegt der Knackpunkt in der genauen Zieldefinition.

Natürlich schaut eine erste Analyse-Phase auf dem Weg zur digitalen Transformation in den unterschiedlichen Unternehmen jeweils etwas anders aus, aber im Grunde sind es immer wieder die gleichen altbekannten Schritte, die zum Erfolg führen. Der Knackpunkt liegt in der genauen Zieldefinition. Zur Erinnerung: Man sollte Ziele immer SMART, also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert formulieren.

Jedoch präsentieren die wenigsten IT-Dienstleister Lösungen, aus denen ein solches Ziel ableitbar wäre, vor allem wenn man seine Kernexpertise nicht im IT-Umfeld hat. Es kommt immer wieder vor, dass Technologieanbieter, vor allem auf Messen, Buzzwords, wie zum Beispiel IoT, Big Data, KI etc., als Eye-Catcher verbreiten, ohne Potenziale für mögliche praktische Einsatzszenarien aufzuzeigen.

Wo fängt man nun konkret an? Die MIST-Methode liefert dabei erste Anhaltspunkte:

  • M – Welche Maschinen sind bereits im Einsatz?
  • I – Welche Informationssysteme werden Stand heute genutzt?
  • S – Welche Sensoren werden bereits eingesetzt?
  • T – Wie ist der Transfer der Daten geregelt?

Diese Informationsbasis bildet unsere Ausgangsgrundlage, um sich im Detail mit Optimierungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Um die MIST-Methode etwas anschaulicher zu gestalten, wird der Vergleich zum menschlichen Körper gezogen.

M – Maschinen

Die eingesetzten Maschinen sind wie die menschlichen Organe, sie halten den Laden am Laufen. Sie sollten perfekt aufeinander abgestimmt sein, um einen möglichst effizienten Ablauf zu gewährleisten. Beantworten Sie sich selbst folgende Fragen und überlegen Sie, ob das für Sie einen perfekten Arbeitsablauf darstellt:

• Wie ist Ihre Produktionslinie aufgebaut, also welche Maschinen sind im Einsatz und müssen in welcher Reihenfolge welche Aufgabe erledigen?
• Wie werden die Maschinen gesteuert?
• Werden schon Daten aufgenommen?
• Wie werden diese verwendet/ausgewertet?
• Sind das überhaupt relevante Kennzahlen?
• Was sind die Bedürfnisse der Mitarbeiter an den Maschinen?

I – Informationssysteme

Die unterstützenden IT-Systeme in Ihrem Unternehmen könnte man als Gehirn bezeichnen. Oftmals wird eine Vielzahl von Managementsystemen (CRM, ERP, Logistik-Software, Energiemanagement, …) im Unternehmen eingesetzt. Alle haben einen bestimmten Zweck und verfolgen ein bestimmtes Ziel. Jedoch wird in den meisten Fällen das Leistungsspektrum jeder einzelnen Software nur zu einem Bruchteil genutzt und oft sind sie nicht optimal aufeinander abgestimmt. Oftmals könnten auch Systeminhalte und -ziele konsolidiert werden, wodurch sich die Anzahl unterschiedlicher Anbieter und Schnittstellenprobleme reduzieren würde. Es geht zunächst um folgende Fragen:

  • Welche IT-Systeme sind im Einsatz?
  • Welcher Prozess bzw. Teilprozess wird durch welches System unterstützt?
  • Sind die vorhandenen Daten zu dem jeweiligen Prozess nutzbringend, oder fehlen wichtige Informationen?
  • Wie erfolgt ein Monitoring über Systemzustände?
  • Sind die Anwendung der Software als auch der Informationsfluss zugänglich und verständlich für alle Anwender?

S – Sensoren

In der Analogie zum Menschen entsprechen die Sensoren eines Produktionsablaufs den Sinneszellen beziehungsweise Rezeptoren des menschlichen Nervensystems: Sie nehmen die Informationen aus allen Organen auf und melden diese an das Gehirn weiter. Genauso sollte es auch im Unternehmen erfolgen, jedoch sind einige Maschinen noch nicht fähig ihren Zustand aktiv mitzuteilen. Hierfür gibt es immer mehr Sensoren und Sensorsysteme, mit denen die Maschinen ausgestattet werden können. Ob man gezielt die Abnutzung von, zum Beispiel Bohr- oder Fräsköpfen, anhand von Schwingung, Temperatur oder Biegemomente betrachtet oder die Erzeugnisse aus der Maschine optisch bewertet, spielt vorerst keine Rolle. Wichtig ist, die Daten konstant aufzunehmen. Folgende Fragen helfen hier weiter:

  • Welche Sensoren sind bereits in den Maschinen verbaut?
  • Gibt es Sensorpakete für die bereits eingesetzten Maschinen?
  • Welche Informationen sind für die jeweilige Maschine relevant in Bezug auf Qualität des Arbeitsschritts, Auslastung der Maschine oder neue Rückmeldepunkte?
  • Kann der Anwender die Informationen in Echtzeit und auf unkomplizierte Art und Weise abrufen bzw. wird er aktiv informiert?

T – Transfer der Daten

Der Transfer der Daten kann mit dem menschlichen Nervensystem verglichen werden. Es geht um mehr als nur reine Datenleitungen. Eine bi-direktionale Kommunikation mit dem Gehirn ist das Optimum. Genauso sollte es in einer intelligenten und vernetzten Produktion aussehen, es bedarf also einer zentralen Datenbank. Die Realität schaut meist etwas anders aus, die Daten liegen oft quer verteilt in den unterschiedlichen Datenquellen im Unternehmen. Zum Beispiel intern in der Maschine oder in softwareeigenen Datenbanken. Die Daten können in der Regel über spezielle Schnittstellen abgerufen oder über Exportfunktionen konsolidiert werden. Für den ersten Schritt gilt es, sich ein Bewusstsein über die Struktur zu verschaffen. Folgende Fragen bringen Sie hier für‘s Erste weiter:

  • Wie sind die Maschinen angebunden?
  • Wie werden die Daten gehalten, also in welcher Datenbank sind sie jeweils wie abgespeichert?
  • Welche Daten liegen dort konkret vor?
  • Was für Informationen können aus diesen Daten jeweils entnommen werden?
  • In welcher Form hat der Anwender Zugriff? Bekommt jeder die Information, die er/sie braucht in einer verständlichen Art und Weise? Wer darf und muss Zugang zu welchen Daten (wann) haben?

Um ein smartes Ziel zu definieren ist es außerordentlich wichtig, sich vorerst einen Überblick über die bestehende Systemlandschaft zu verschaffen. „Aus-MIST-en“ hilft dabei.

Quelle: marconomy.de

# #Marketing

Werbung wirkt besser, wenn das Umfeld stimmt

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B2B-Werbung wirkt stärker und ist glaubwürdiger, wenn sie kontextbezogen im Umfeld von Fachmedien ausgespielt wird. Das zeigen Ergebnisse einer Mediastudie zum Mittelstand.

B2B-Werbeausspielungen empfinden 70 Prozent der Teilnehmer einer Befragung von Haufe Media Sales und der Business Advertising GmbH, die von der Forschungsagentur Dscore bei mehr als 1.000 Besuchern ausgewählter Fachportale durchgeführt wurde, als glaubwürdiger, wenn sie sich in das thematische Umfeld einer Internetseite einfügt. Für zwei Drittel ist es sogar hilfreich, wenn Werbung und Fachinformationen zusammengehören – zwei Felder, die aus rechtlichen Gründen normalerweise strikt getrennt behandelt werden.

Springer-Autor Professor Dr. Udo Branahl betont hierzu im Kapitel “Werbung in den Massenmedien” des Buchs “Medienrecht”, wie wichtig es ist, dass Redaktionen aller Massenmedien “dem Gebot unterliegen, redaktionelle Berichterstattung und Wirtschaftswerbung strikt zu trennen”, um die Massenmedien funktionsfähig zu erhalten. Laut Studie werden

  • 65 Prozent eher auf Werbemaßnahmen aufmerksam, wenn die Inhalte auf das Umfeld abgestimmt sind,
  • 79 Prozent der Nutzer fühlen sich hingegen eher belästigt, wenn Werbe- und redaktionelle Inhalte stark auseinander driften,
  • 40 Prozent der Nutzer finden, Werbung muss vor allem auf sie als Rezipienten abgestimmt sein und nicht zwingend auf die Website.

Werden passende Werbeinhalte jedoch in einem qualitativ hochwertigen Umfeld ausgespielt, fühlen sich Nutzer nicht gestört. Die Studie zeigt zudem, dass sich Management und nachgelagerte Fachabteilungen, die häufig über Budgets entscheiden, über Fachinformationsportale für B2B-Branchen erreichen lassen.

Verbraucher ticken anders

Eine repräsentative Omniquest-Umfrage unter 1.043 Bundesbürgern im eigenen Onlinepanel aus 2018 hat im Vergleich dazu ergeben, dass Verbraucher anders auf Werbung reagieren als B2B-Nutzer: 50 Prozent der Befragten fühlten sich durch Werbung im Internet, also per E-Mail, in sozialen Medien oder auf Webseiten gestört. Und anders als bei der Fernsehwerbung verfolgen lediglich 15 Prozent der Befragten aufmerksam die Werbung im Internet. Der Studie zufolge nutzen 39 Prozent der Befragten beim Surfen im Internet einen Ad-Blocker, um Werbung auf Webseiten zu blockieren. Werbung im Internet klicken 60 Prozent so schnell wie möglich weg.

Erfolg von Fernsehspots ist produktabhängig

Bei Fernsehspots hängt der Erfolg hingegen wesentlich davon ab, welche Produktgruppe beworben wird. Von klassischer Werbung im Radio (41 Prozent), in Zeitungen und Zeitschriften (18 Prozent) und im Außenbereich (14 Prozent) fühlten sich Nutzer jedoch weniger belästigt. Auch Printwerbung (22 Prozent), Radiowerbung (20 Prozent) und Außenwerbung (20 Prozent) wird weniger registriert.

Quelle: springerprofessional.de

News im Monat August

# #Marketing

Markenführung braucht eine neue Vernunft

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Viele Marken zeigen keine Konstanz mehr und agieren nur noch kurzfristig und aktionistisch. Dabei kaufen Konsumenten kaum noch aufgrund von Produktvorteilen. Vielmehr erwarten sie eine klare Haltung von Unternehmen.

Wann haben Sie das letzte Mal innegehalten? In Ruhe nachgedacht und ohne ständiges Schielen auf Wettbewerb und den Markt Entscheidungen getroffen, an denen Sie langfristig festgehalten haben? Wenn Sie sich daran nur schwer erinnern können, haben Sie auf jeden Fall ein Problem.

Wir leben in bewegten Zeiten. Die digitale Transformation unserer Wirtschaft stellt alle Abteilungen eines Unternehmens vor große Herausforderungen. Die Disruption hat natürlich auch längst das Marketing erreicht.

Als Folge davon sind nicht nur die Kommunikationskanäle explodiert, vor allem ist die Orientierung verloren gegangen. Marketingmanager planen immer kurzfristiger – was sie meist hinter dem Buzzword agil verstecken – und aktionistischer. Von Performance KPIs angetrieben, verstärkt sich die Tendenz, in den Marketingabteilungen, nur noch auf Jahresbasis zu planen und auf jeden Zug wie zum Beispiel Influencer-Marketing aufzuspringen.

Egal, ob es zur Marke passt oder nicht. Zwar steht Marketing und die Entwicklung von Marken inzwischen auf der Chef-Agenda, aber was nützt das, wenn Markenführung nicht konsequent und langfristig betrieben wird? Und im
Rausch des Digitalisierungshypes die eigenen Wurzeln verloren gehen.

Zukunftsfähigkeit zeigt sich auf der Langstrecke

Auch wenn sich alles verändert, bleiben grundlegende Dinge gleich: Das wahre Potenzial eines Unternehmens besteht nach wie vor in seiner Einzigartigkeit, einer klaren Identität. Und die Basis des Erfolgs ist das tiefe Verständnis für die Kunden und ihre Bedürfnisse.

Alles keine Rocket Science, dennoch scheinen viele Marketingmanager die Fähigkeit zur Besinnung verloren zu haben. Aktionismus schlägt Sinn. Dabei zeigt sich die Zukunftsfähigkeit von Marken und Unternehmen auf der Langstrecke nicht im Sprint.

Halten wir also einen Moment inne und besinnen uns darauf, was starke Marken erfolgreich macht. Sie haben nach wie vor eine Leuchtturmfunktion und geben Verbrauchern damit Orientierung. Starke Marken sind weniger austauschbar und sichern sich so ihr langfristiges Überleben.

Sie müssen sich keinen ruinösen Preiskämpfen stellen und gehen nicht durch Mittelmäßigkeit unter. Im Gegenteil: Starke Marken zeigen sogar klare Kante bei gesellschaftlichen Themen. Nike zum Beispiel ist eben mehr als nur ein Hersteller von Sportschuhen. Nike macht sich gegen Rassismus und für Diversity stark. Wer die Schuhe der Marke trägt, trägt ein Stück Weltoffenheit und Toleranz an den Füßen.

Konsumenten erwarten Haltung von Unternehmen

Eine vor einiger Zeit veröffentlichte Studie der Agenturgruppe Havas zeigt, dass inzwischen 75 Prozent der Deutschen von Marken eine klare Haltung erwarten. Und dass sie aktiv an Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Probleme mitarbeiten.

Die Zeiten, als Verbraucher aufgrund eines reinen Produkt- und Servicevorteils eine Marke gekauft haben, gehen also endgültig dem Ende entgegen. Es gilt, die neuen Entwicklungen mit dem Bewährten und Erfahrenen zu verbinden und an eigene Stärken anzuknüpfen, die in den Wirren der Veränderungen bei vielen verloren gingen.

Und noch etwas wird entscheidend für den Erfolg von Marken sein: […]

Quelle: welt.de

News im Monat Juli

# #Marketing

So kreativ sind Printmailings!

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Printmailings sind mehr als Briefe mit Coupons. Sie bieten eine kreative Spielwiese wie kaum ein anderes Medium – und fallen im Briefkasten auf. Wir haben uns auf die Suche gemacht nach spannenden Beispielen – auf der ganzen Welt.

Eine neue australische Biermarke mit weniger Alkohol – perfekt für Eltern, die zwar gerne trinken, aber am nächsten Morgen wieder ohne Kater funktionieren müssen. Brotzeitbox packen, Wäschewaschen – und natürlich Laub rechen. Kurzerhand versandte die Agentur Dentsubos per Post zusammengefaltete Laubsäcke aus Papier, die beim Aufstellen zu einer überdimensionalen Bierdose im Look der neuen Marke wurden. Im Herbst verwandelten sich komplette Straßenzüge in gigantische Außenwerbe-Meilen, gefüllt mit Laub.

“Will you be in” / Proximity London – TV Licensing (UK)

Ganz ehrlich: Öffnen Sie Briefe, in denen es um den Rundfunkbeitrag geht? Und was ist, wenn Sie einen Brief bekommen, auf dem steht, ob Sie am 30. Juli 2019 zu Hause sind, würden Sie ihn dann öffnen? Und genau so schaffte es Proximity London, dass ein Großteil der im Auftrag der englischen TV Licensing – vergleichbar mit dem deutschen Rundfunkbeitrag – beachtet und geöffnet wurden. Denn: Die Gruppe derer, die die monatlichen Briefe der Licensing ignorieren, ist eine hart zu knackende Nuss, Proximity sollte dafür sorgen, beachtet zu werden – und mehr Menschen zum Bezahlen der Gebühren zu bewegen. Und das ist gelungen. Mit einem Printmailing samt provokativer Aufschrift, in dem die Nutzer gefragt wurden, was sie an einem bestimmten Datum machen. Denn, so hieß es in dem Schreiben, ein Vertreter der Behörde könne jederzeit vor der Tür stehen, um zu überprüfen, welche Geräte genutzt werden. Immerhin so weit in der Zukunft, dass sich die Haushalte noch lizensieren lassen konnten. Ein solcher Brief freut vielleicht nicht jeden. Aber er erregte Aufmerksamkeit, wurde gelesen – und bekam sogar einen goldenen Award der britischen Data & Marketing Association. Und eine gesteigerte Response Rate von 230 Prozent.

Golf Forte 45000 / Jung von Matt Limmat – Graubünden

Die Tourismusregion Graubünden ist mit seinen 13 Golfplätzen die größte und abwechslungsreichste Golfregion der Schweiz. Trotzdem stagnierten die Buchungen von Golfreisen in dieser Region. Lösung: Eine integrierte Dialog-Kampagne, mit der die ganze Golfregion als gesundheitsförderndes Medikament positioniert wurde. Ein „Golf-Präparat“ in Form von 6 Golfbällen, das regelmäßig angewendet gesundheitsfördernd wirken soll, wurde an 5.000 potenzielle neue Besucher verschickt, flankiert von einer Social Media-Kampagne. Ergebnis: Die Website verzeichnete 15.000 mehr Besucher innerhalb der ersten 48 Stunden, die Buchungen von Golfferien in Graubünden stiegen um 37 Prozent. […]

Quelle: wuv.de

# #Marketing

Personalisierte Werbung nervt Konsumenten

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Dank vieler Daten lassen sich mobil maßgeschneiderte Werbebotschaften ausspielen. Deren Empfänger allerdings sind skeptisch, zeigt eine Befragung von Ogury.

75 Prozent der Deutschen empfinden maßgeschneiderte Werbung, die passende Produkte oder Services auf Mobilgeräten zeigt, ausschließlich als nervig. Das geht aus der Befragung “The Reality Report” von Ogury, spezialisiert auf Mobile-Journey-Marketing. Der zweite Teil der Studie, für die rund 287.000 erwachsene Mobile-User in sechs Ländern zu den Themen Marketing und Daten befragt wurden, umfasst eine Stichprobe von rund 35.000 Probanden aus Deutschland.

Die Ergebnisse legten nahe, dass “die derzeit weitverbreitete Praxis der Personalisierung von Werbebotschaften ohne ausdrückliche Nutzereinwilligung Probleme mit sich bringt”, resümieren die Studienautoren. Und das könne sowohl das Image der Werbekunden als auch der ausspielenden Websites und Apps beschädigen.

Personalisierte Werbung: Nervig und nur eingeschränkt nützlich

Neun von zehn Befragten in Deutschland bewerten maßgeschneiderte Werbung als störend, nur jeder Zehnte als ohne diese Einschränkung nützlich. Nur ein Teil der Genervten findet personalisierte Werbebotschaften nervig, aber nützlich (16 Prozent), deutliche 75 Prozent aber als nur störend. Nervig mache diese Art der Werbung nicht allein die Personalisierung. Sondern die Verletzung ihrer Privatsphäre. Jan Heumüller, Managing Director DACH von Ogury: “Marken und Publisher sollten Konsumenten deshalb vor eine eindeutige und faire Wahl stellen: Akzeptiert das Sammeln von anonymen Daten, um personalisierte Werbung zu erhalten, oder lehnt das Teilen eurer Daten ab und bekommt dadurch irrelevante Werbung. Oder zahlt für eine werbefreie Umgebung, in der keine Daten erhoben werden.”

Werden Nutzer von maßgeschneiderter Werbung behelligt, gilt ihr Unmut nicht nur dem werbungtreibenden Unternehmen, sondern auch dem Überbringer der unwillkommenen Botschaft. 35 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass aufdringliche und irrelevante Werbung ein schlechtes Licht auf den App- oder Website-Betreiber wirft. Dabei sind die Deutschen, berichtet Ogury, im internationalen Vergleich sogar gnädig. Weltweit stellen gut die Hälfte der Befragten (52 Prozent) dem Website- oder App-Betreiber ein schlechtes Zeugnis aus, wenn dieser ihnen irrelevante oder nervige Werbung gezeigt hat. […]

Quelle: wuv.de

# #Marketing

Markenmanager finden keine Antwort auf den digitalen Wandel

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Der neue Markenmonitor liefert überraschende Einblicke, wie Markenführung in der Praxis gehandhabt wird – und wie Marketer ihre eigene Arbeit einschätzen.

Es gibt derzeit wohl kein Thema, dessen Bedeutung Manager so oft beschwören, wie die Digitalisierung. Um so bemerkenswerter, wie wenig davon in der praktischen Markenführung ankommt: Knapp 60 Prozent der deutschen Markenverantwortlichen sagen, dass ihre eigenen Marken (und damit sie selbst) “keine Antwort auf den digitalen Wandel” haben. Das geht aus dem Deutschen Markenmonitor 2019/2020 hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde. Für die Studie, die alle zwei Jahre erscheint, wurden fast 300 Entscheider befragt. Auftraggeber sind der Rat für Formgebung in Frankfurt und die Kölner GMK Markenberatung.

Warum tun sich Markenmanager mit der Digitalisierung so schwer?

Größte Herausforderung: konsistente Markenführung

Ein Grund ist die Unübersichtlichkeit der sozialen Medien: Was wo wie ankommt, beachtet und geteilt wird, ist schwer im Blick zu behalten. Über 55 Prozent der Befragten betrachten eine konsistente Markenführung über alle Kontaktpunkte hinweg als größte Herausforderung des digitalen Markenauftritts. Die Autoren der Studie kommentieren: Unabdingbar sei “eine differenzierte und gleichzeitig gut umsetzbare Content- und Designstrategie, die den komplexen Anforderungen im digitalen Raum gerecht werden”.

Weitere Herausforderungen sehen die Marketer in der Entwicklung von markentypischem Content (44 Prozent), der Entwicklung von digitalen Mehrwertangeboten (43 Prozent) und erhöhten Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit (33 Prozent). Dabei ist den Befragten völlig klar, dass sie die Entwicklung nicht einfach aussitzen können: Zwei Drittel stufen die Bedeutung der Markenführung im digitalen Umfeld als hoch oder sehr hoch ein.

Zwischen Erkennen und Handeln liegen allerdings oft Welten, wie aus dem Markenmonitor ebenfalls hervorgeht. 85 Prozent der Entscheider billigen ihrer Marke eine “hohe Relevanz für den Unternehmenserfolg” zu, und immerhin 69 Prozent glauben, dass Marke und Markenwerte klar definiert sind. Aber: Nur 58 Prozent sagen, dass auch die Markenführung im Unternehmen einen hohen oder sehr hohen Stellenwert einnimmt. Und so ist es vielleicht kein Wunder, dass fast die Hälfte der Marketer einräumt, dass ihre Marke kein klares Profil für die Kunden hat. Nicht einmal bei den Mitarbeitern sieht es besser aus, im Gegenteil: Nur 45 Prozent glauben, dass die eigenen Leute wissen, wofür die Unternehmensmarke steht. Fazit der Umfrage: “Viele Unternehmen scheitern bei der internen Markenimplementierung.” […]

Quelle: xing-news.com

News im Monat Juni

# #Marketing

Influencer-Marketing steckt in der Krise

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Ist der Influencer-Marketing-Boom schon bald vorbei? Oder geht es jetzt erst richtig los?
Die Experten sind sich uneins. Dabei liegt die Antwort auf der Hand.

Für die einen ist der Hype um die Influencer bald wieder Geschichte, für die anderen ist Influencer-Marketing aus dem Portfolio der Marketers nicht mehr wegzudenken.
Das Thema pendelt derzeit irgendwo zwischen „einigermaßen erfolgreich“ und „kalter Kaffee“. Es spaltet die Branche. Zeit also für einen Realitätscheck.

Noch Ende vergangenen Jahres gingen Experten davon aus, dass das Influencer-Marketing, das vor gut zwei Jahren den Werbemarkt überschwemmte, bereits seinen Höhepunkt erreicht hat. Toan Nguyen von der Spezialagentur Jung von Matt/Sports ließ im „Spiegel“ verkünden: „Der Boom ist vorbei.“
Zu diesem Zeitpunkt gaben die Unternehmen allein auf Instagram angeblich schon drei Milliarden Euro für Werbung aus.

Das wäre fürwahr eine stolze Summe, denn der Online-Vermarkterkreis im BVDW schätzt die gesamten Werbeaufwendungen für Online- und Mobilewerbung im Jahr 2018 auf lediglich zwei Milliarden Euro. Schon daran ist zu erkennen, dass mit den Influencer-Zahlen etwas nicht stimmt. Sie sind, wie so viele Zahlen aus dem digitalen Werbemarkt, völlig überzogen.

Mehr Geld für die modernen Litfaßsäulen

Einer Befragung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) ist zu entnehmen, dass 61 Prozent der werbungtreibenden Unternehmen in diesem Jahr dennoch höhere Investitionen für die zu modernen Litfaßsäulen mutierten Social-Media-Stars planen. Sie erhoffen sich auf Kanälen wie Instagram und YouTube für ihre Werbebotschaften mehr Aufmerksamkeit und Relevanz bei jüngeren Verbrauchern. Denn 40 Prozent der 17 Millionen deutschen Instagram-Nutzer sind in den Zwanzigern.

Diese jungen Verbraucher sehen immer weniger fern und bereiten den TV-Sendern erstmals Umsatzsorgen. Für die Meinungsbildung ist das Netz für sie mittlerweile das wichtigste Medium. Der aktuelle Medienvielfaltsmonitor bescheinigt dem Internet mit einem „Meinungsbildungsgewicht“ von 54,5 Prozent die mit Abstand höchste Relevanz unter den 14- bis 49-Jährigen. […]

Quelle: wiwo.de

# #Marketing

6 Tipps für erfolgreiches Social Advertising im B2B Marketing

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B2B Marketing gilt als besondere Herausforderung, insbesondere im Social Media-Bereich. Mit diesen variablen Tipps meisterst du jedoch den Business-Fokus.
B2B Marketing gilt als schwierig, doch: Stimmt das? Jein. Zwar gibt es große Herausforderungen, aber zeitgleich gute Lösungen, um diese zu bewältigen. Denn auch im B2B-Bereich wird am Ende mit Menschen kommuniziert, die Bedürfnisse und Interessen haben, die man adressieren kann. Im Umkehrschluss binden sich Menschen auch emotional an B2B-Marken. Hier folgen sechs Tipps dazu, wie erfolgreiches Social Advertising mit B2B-Zielgruppen gelingt.

Was sind die größten Herausforderungen?
Zunächst sind B2B-Marken schwieriger zu kreieren, da der professionelle Rahmen vermeintlich wenig Raum für Emotionen lässt. Das Bewerben von komplexen Produkten gestaltet sich oftmals schwierig, da es in vielen Fällen Erklärungen bedarf. Unternehmen stehen bei der Kampagnenplanung also vor der Herausforderung, passende Botschaften zu entwickeln, die sowohl auf ihr Angebot aufmerksam machen als auch dessen Nutzen kommunizieren und gleichzeitig emotionale Marken-Assoziationen wecken. Darüber hinaus müssen Werbetreibende definieren, welche Zielgruppe sie ansprechen möchten und anhand welcher Kriterien diese gebildet werden. Die faktische Kaufentscheidung in einem Unternehmen mag bei einer einzelnen oder einigen wenigen Personen liegen, jedoch wird sie von anderen Personen im Unternehmen beeinflusst. Daher müssen die entscheidenden Charakteristika ermittelt werden, die sich am ehesten als Targeting-Kriterien für die gezielte Ansprache einer heterogenen Zielgruppe eignen. Ein rein interessenbasiertes Targeting ist im Businesskontext beispielsweise schwer einsetzbar, da Personen, die in ihrer Rolle als Arbeitnehmer die Bedürfnisse eines Unternehmens vertreten, nicht zwingend ein privates Interesse an der Thematik hegen und somit durch ein Interessentargeting nicht adressiert werden.

Tipp 1: Die Auswahl der richtigen Zielgruppe
Zunächst sind B2B-Marken schwieriger zu kreieren, da der professionelle Rahmen vermeintlich wenig Raum für Emotionen lässt. Das Bewerben von komplexen Produkten gestaltet sich oftmals schwierig, da es in vielen Fällen Erklärungen bedarf. Unternehmen stehen bei der Kampagnenplanung also vor der Herausforderung, passende Botschaften zu entwickeln, die sowohl auf ihr Angebot aufmerksam machen als auch dessen Nutzen kommunizieren und gleichzeitig emotionale Marken-Assoziationen wecken. Darüber hinaus müssen Werbetreibende definieren, welche Zielgruppe sie ansprechen möchten und anhand welcher Kriterien diese gebildet werden. Die faktische Kaufentscheidung in einem Unternehmen mag bei einer einzelnen oder einigen wenigen Personen liegen, jedoch wird sie von anderen Personen im Unternehmen beeinflusst. Daher müssen die entscheidenden Charakteristika ermittelt werden, die sich am ehesten als Targeting-Kriterien für die gezielte Ansprache einer heterogenen Zielgruppe eignen. Ein rein interessenbasiertes Targeting ist im Businesskontext beispielsweise schwer einsetzbar, da Personen, die in ihrer Rolle als Arbeitnehmer die Bedürfnisse eines Unternehmens vertreten, nicht zwingend ein privates Interesse an der Thematik hegen und somit durch ein Interessentargeting nicht adressiert werden. […]

Quelle: onlinemarketing.de